Ubuntu statt Windows

Apr 2nd, 2009 | By | Category: Interessantes, NEWS

In der IT-Szene schon lange bekannt, in der breiten Masse jedoch weniger. Ubuntu ist ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem. Das open source Programm bietet eine Alternative zu Microsoft Windows.

Ubuntu hat seine Ursprünge in Südafrika.  Mit 10 Millionen US-Dollar Starthilfe wurde  die Ubuntu Foundation am 1. Juli 2005 durch den südafrikanischen Milliardär Marc Shuttleworth ins Leben gerufen. Damit ist für die Betreuung und Weiterentwicklung von Ubuntu-Versionen gesorgt.

Gesellschaftliches Ziel von Ubuntu ist es, einen Beitrag zu leisten, die Digitale Kluft zu überwinden. Nach den Prinzipien der Open Source Community steht die angebotene Software allen Menschen möglichst ohne Einschränkungen und kostenlos zur Verfügung.

Dieser Grundsatz spiegelt sich im Namen wider. Der Begriff Ubuntu stammt aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa und steht für „Menschlichkeit“ und „Gemeinsinn“. Dies schließt den Glauben an ein universelles Band des Teilens ein, das alles Menschliche verbindet.

Wesentlich ist auch die Benutzerfreundlichkeit. Die Standard-Installation stellt jeweils ein Programm für die üblichen Anwendungsbereiche (wie E-Mail-, Browser- oder Office-Software) bereit. OpenOffice.org zeichnet sich hier durch einen stabileren Betrieb und besseren Umgang mit Microsoft-Office-Dateien aus. Es gibt sogar ein Programm zur Audio-, Grafik- und Videobearbeitung ausgerichtet ist, Ubuntu Studio.

Technisch basiert Ubuntu auf Debian. Kein Wunder, denn die meisten der ungefähr 40 hauptberuflichen Ubuntu-Entwickler kommen aus den Debian- und GNOME-Communities. Bezahlt werden sie vom Unternehmen Canonical Limited, das sich langfristig über kommerziellen Kundendienst für Ubuntu selbst finanzieren soll.

Am 23. April 2009 wird das neue Ubuntu 9.04 erscheinen, eine überarbeitete und weiterentwickelte Version mit neuen Features.

Katharina Schleicher
Quellen: Wikipedia, Ubuntu



is Claudia Apfelthaler.
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