UNO räumt nach Massenvergewaltigungen im Kongo Fehler ein
Sep 8th, 2010 | By Florian | Category: NEWSNew York – Nach der Vergewaltigung von etwa 500 Frauen und Kindern in der Demokratischen Republik Kongo hat die UNO Fehler ihrer Soldaten eingeräumt. Die Blauhelme hätten auf die Rebellenangriffe “nicht angemessen” reagiert und seien “gescheitert”, sagte der Vize-Generalsekretär für UN-Friedensmissionen, Atul Khare, in New York. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon führt Gespräche in Kongos Nachbarland Ruanda. Diesen Artikel weiter lesen
Ähnliche Fotos/Videos UNO räumt nach Massenvergewaltigungen im Kongo Fehler ein Bild vergrößern Zwar liege die Sicherheit der Bevölkerung im Kongo vor allem in Händen der Regierung des Landes, die dortige UN-Friedensmission MONUSCO sei aber “gleichfalls gescheitert”, sagte Khare am Dienstag in New York. “Unsere Handlungen waren nicht angemessen” und hätten eine “inakzeptable Brutalisierung” in der Region nach sich gezogen. “Wir müssen es besser machen”, gestand der UN-Vertreter ein und sagte mehr Patrouillen und Kontrolleinsätze in der Region zu.
In 13 Dörfern in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu waren nach UN-Angaben Ende Juli und Anfang August binnen vier Tagen 242 Frauen und Kinder vergewaltigt worden. Khare machte die Rebellen der Demokratischen Kräfte für die Befreiung Ruandas (FDLR) und die örtliche Miliz Mai-Mai Cheka für die Vergewaltigungen verantwortlich. Außerdem hätten sich im Laufe des Augusts etwa 260 weitere Vergewaltigungen in anderen Teilen von Nord-Kivu sowie in der Provinz Süd-Kivu ereignet. Unter den Opfern seien auch Kinder gewesen, die jüngsten waren erst sieben Jahre alt. Khare warnte vor einer zunehmenden “Kultur sexueller Gewalt” in der Region, in der bewaffnete Gruppen um die Kontrolle über Gold und andere Bodenschätze kämpfen.
Die UN-Sondergesandte gegen sexuelle Gewalt in Konfliktregionen, Margot Wallström, sagte, eine Zeugin einer Massenvergewaltigung im Dorf Luvingi habe berichtet, viele Frauen seien von fünf oder sechs Männern gleichzeitig vergewaltigt worden.
UN-Generalsekretär Ban führt derweil Gespräche in Ruanda. Dabei stand der Entwurf eines UN-Berichts im Vordergrund, wonach ruandische Tutsi-Kämpfer in den 90er Jahren in der Demokratischen Republik Kongo systematisch kongolesische Angehörige der Hutu-Volksgruppe getötet haben. Nach dem Bekanntwerden von Auszügen aus dem Bericht hatte Ruanda gedroht, im Falle einer offiziellen Veröffentlichung seine mehr als 3500 Soldaten aus zwei UN-Friedensmissionen im Sudan abzuziehen.
Quelle: YahooNews,AFP
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[...] einen Gangbang! Und die Friedenseinsätze der UN in Afrika waren genau das: Massenvergewaltigungen, wie die UNO selber einräumt! In der Schweiz sind die Secondos, also die zweite Generation bunter Einwanderer, schon längst ein [...]