Burkina Fasos ewig fremde Frauen.

9 May 2018 | By | Category: Allgemein, Interessantes

Eine Burkinabè, die lacht, ist ein Triumph über das Patriarchat.

Günther Lanier, Wien 9.5.2018.

Wunderbar große Schwarz-weiß-Fotos von Petra Radeschnig aus unserem “Hexenhof“, dem Solidaritätshof im Paspanga-Viertel Ouagadougous, sind noch den ganzen Monat Mai über im Wiener Aktionsradius[1] zu sehen. Lasst Euch oder lassen Sie sich das nicht entgehen!

Ansonsten sind seit Montag die germanophonen Präsentationen meines Buches vorüber. “Land der Integren. Burkina Fasos Geschichte, Politik und seine ewig fremden Frauen” ist im Oktober 2017 im Linzer guernica-Verlag erschienen (Bestellungen an: office@guernica-verlag.at). Hier ein Foto von der krönenden, abschließenden Veranstaltung am Montag im Rahmen des sympathischen Aktionsradius im 20. Wiener Gemeindebezirk:

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Wer noch zu einer Buchpräsentation – diesmal aber auf Französisch – kommen will, muss sich auf den Weg nach Ouagadougou machen.

Am 5. Juni um 19h werde ich das Buch in Ouagadougou vorstellen, im dortigen Goethe-Institut.

Burkinas ewig fremde Frauen. Eine Burkinabè, die lacht, ist ein Triumph über das Patriarchat.

Günther Lanier, Wien 9.5.2018.

“Les éternelles étrangères“ – die ewigen (weiblichen) Fremden. Der Ausdruck ist nicht von mir, ich habe ihn nur übersetzt. Das sagen burkinische Frauen über sich selbst. Hier ein Auszug aus meinem Buch, zur Erklärung, es handelt sich um das “Die ewigen Fremden“ überschriebene Unterkapitel[3]:

“Bei der Geburt wird männlicher Nachwuchs in der Regel mit sehr viel mehr Freude begrüßt als weiblicher – nur ein Junge wird die Familie in Zukunft fortsetzen[4] und vergrößern können[5] und dafür sorgen, dass die AhnInnen weiter verehrt und die Traditionen weiter gepflegt werden.

Dem Kleinstkindalter entwachsen, erweisen sich Mädchen als sehr viel nützlicher als ihre Brüder, schon sehr bald werden sie für die unterschiedlichsten Aufgaben eingesetzt und leisten in ihrer Herkunftsfamilie einen alles andere als unerheblichen (re)produktiven Beitrag.

Aber ihre Zugehörigkeit ist eine auf Zeit – jedeR weiß: In wenigen Jahren schon[6] werden sie heiraten, dann ziehen sie fort, dann gehören sie nicht mehr dazu. Wenn in Ouagadougou heutzutage bei der Hochzeit eine Mossi-Braut von daheim abgeholt wird, singen ihre Freundinnen in vielen Abwandlungen folgendes Lied:

Komm jetzt, los gehts, es ist so weit.
Ab heute ist Schluss mit den Miniröcken.
Von jetzt an kein Wirtshaus mehr.
Ab heute ist Schluss mit den Miniröcken.
Von jetzt an kein Brathendl mehr.
Ab heute ist Schluss mit den Miniröcken.
Von jetzt an kein Fortgehen mehr am Abend.
Ab heute ist Schluss mit den Miniröcken.
Von jetzt an keine Rendezvous mehr.
Ab heute ist Schluss mit den Miniröcken.[7]

Ab der Hochzeit werden die Frauen nur mehr auf Besuch in die Ursprungsfamilie kommen, wenn oder falls der Ehemann es erlaubt. Wenn die Braut von daheim abgeholt wird, begleiten ihre “Mütter“ den Abschied mit folgendem Lied, vielleicht sollte ich es einen Trauergesang nennen:

Unsere Tochter, Du verlässt uns!
Tochter, Du wendest Dich von Deiner Familie ab!
Unser Kind, Du schließt Dich ihrer Familie an!
Oh Tochter! Geh nur! Nichts wird Dir geschehen![8]

Es gibt zwischen Geburt und Tod kaum einen einschneidenderen Moment im Leben der Frau. Jetzt gilt es dann, Kinder, vor allem Söhne, zu gebären und großzuziehen. Mit der Hochzeit ist der entscheidende erste Schritt getan, es erfüllt sich die weibliche Existenz, denn eine unverheiratete und kinderlose Frau zählt nicht. Und alles ändert sich. Die Braut verliert alles ihr Vertraute.

Und auch an Ermahnungen mangelt es nicht. Die “Mütter“ der Braut singen auch:

Unsere Tochter, wenn Du dort bist,
Tochter, dann ehre Deine neuen Eltern!
Unsere Tochter, gehorche vor allem Deinem Mann!
Oh unsere Tochter, derart erweist Du uns Deinen Respekt.[9]

Die Ehefrau ehrt ihre Herkunftsfamilie, ihre Eltern, insbesondere aber die Erziehung, die ihre Mutter ihr angedeihen hat lassen, indem sie sich der neuen, ehemännlichen Autorität ebenso bedingungslos unterwirft wie vorher der väterlichen. In der Familie des Gatten wird die junge Braut nicht bloß für Nachwuchs sorgen, sie ist auch sonst eine willkommene zusätzliche Arbeitskraft. Nicht nur der Ehemann, auch seine Mutter und alle anderen “wirklichen“ Familienmitglieder können sich ihrer bedienen.

Doch ihr wird misstraut – sie kommt von anderswo, ihr Herz schlägt für eine andere Familie. Virilokalität – dass Frauen nach der Hochzeit zum Ehemann ziehen – bewirkt die Fortdauer weiblichen Fremdseins. Sorgt die Frau für zahlreichen Nachwuchs, insbesondere männlichen, wird sich ihr Status in der Familie des Mannes verbessern. Auch werden lange Jahre gedeihlicher ehelicher Gemeinschaft das Gefühl der Fremdheit mindern. Aber ganz dazugehören wird sie nie[10]. Ihre Nabelschnur wurde anderswo vergraben.

Die Hochzeit – wie gesagt handelt es sich hier um einen, wenn nicht um den Höhepunkt des Lebens einer Frau – hat etwas von einer Verbannung. “«Hau‘ ab!» Es ist, als dürftest du deine Familie nie wiedersehen, als wärest du nie in diese Familie hineingeboren, als hätten sie dich verkauft. Wenn es dir dein Mann nicht explizit erlaubt, wirst du sie nie wiedersehen. Das singen die Mütter. Es ist ein Adieu“[11]. Der Bruch ist definitiv. Sollte sich zum Beispiel herausstellen, dass der Ehemann ein Säufer und Taugenichts ist und seine Frau regelmäßig krankenhausreif prügelt, kann sie, wenn sie die Interventionsmöglichkeiten in der angeheirateten Familie, insbesondere bei ihrer Schwiegermutter, ausgeschöpft hat, zu ihrer Herkunftsfamilie flüchten – diese wird zu ihren Gunsten intervenieren: bei ihrem Ehemann und bei seiner Familie; eine Hochzeit ist ja ein Bund zwischen zwei Familien, nicht nur zwischen zwei Individuen. Eine Hochzeit ist auch ein Auftrag der Eltern an ihre Tochter. Es wird ihr daher nur in den seltensten Fällen erlaubt, ihren Mann zu verlassen und zurückzukehren. Wenn doch, ist es die Zurückgekehrte, die mit Schimpf und Schande bedeckt dort weiterleben muss.

Sich selbst gehört ein weibliches Wesen nicht. Als Mädchen ist sie Eigentum des Vaters und diesem obliegt auch die Entscheidung über die Eheschließung. Und mit der Hochzeit geht sie ins Eigentum ihres Ehemannes über[12] und dieser kann nun nahezu unbegrenzt über sie bestimmen und für sie entscheiden[13]“.

Existenzielle Unbehaustheit

Fremdsein hat per se nichts Negatives an sich. Ich lebe seit fünfzehn Jahren “in der Fremde“ und tue es gerne und habe dabei so viel gelernt, dass ich sogar ein dickes Buch schreiben konnte. Doch die “ewige Fremdheit“ der burkinischen Frauen gehört einer ganz anderen Sorte an. Sie ist nicht gewählt, kann auch nicht verlassen werden. Sie ist quasi “existentiell“. Als solche schwächt sie die Position der Frauen in der burkinischen Gesellschaft ganz grundsätzlich. Von allem Anfang an und ohne jedes absehbare Ende.

Frauen leben im burkinischen Patriarchat auch sonst unter tendenziell widrigen Umständen. Darin unterscheiden sie sich wenig von den meisten Frauen in anderen Teilen der Welt, auch der Frauen in der Satten Welt. Auch frauen- und mädchenspezifische Gewalt ist alles andere als ein Unikum Burkinas.

Doch wenn gerade die Frauen dem von Thomas Sankara “seinem Volk“ 1984 erteilten Auftrag alle Ehre machen und das Land in eines der Aufrechten verwandeln, dann verdient das besondere Aufmerksamkeit.

Ich habe in meinem Buch den Widrigkeiten des Lebens burkinischer Frauen breite Aufmerksamkeit geschenkt. Wer Burkina aus eigener Anschauung kennt, weiß oft nichts von den Schwierigkeiten und von der Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Sehr wohl kennt einE jedeR jedoch die stolzen, aufrechten Frauen, an denen es nirgends mangelt, bis ins versteckteste Dorf hinein, die dich nicht nur freundlich empfangen, sondern jederzeit bereit sind, in ein herzliches Lachen auszubrechen.

Jedes solches Lachen ist ein Triumph über die Umstände, über die Widrigkeiten, über die burkinische Ausformung des Patriarchats. Mein Buch ist eine Hommage an die burkinischen Frauen.

Hier abermals ein Zitat[14]:

“Frauen (…) dürfen (hierzulande) vor allem eines: arbeiten. Von früh bis spät. Für Männer und Kinder. Oft auch statt der Männer.

Und dennoch. Als die Frauen am 27. Oktober 2014 in Ouagadougou in Massen auf die Straße gingen und die Spateln[15] erhoben, quasi die Insignien ihrer reproduktiven Macht, als sie also ihr geballtes Missfallen öffentlich zum Ausdruck brachten, da war es um Blaise geschehen. Wenige Tage später ergriff er die Flucht. In extremis hätten die Frauen ihren Widerstand noch verschärfen können, dazu hätten sie sich nackt ausziehen müssen. Das war nicht mehr nötig.

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Ein knappes Jahr später wiederholte sich diese Geschichte. Die Präsidialgarde, die Blaise auch nach seinem Sturz treu ergeben blieb, inszenierte einen Putsch gegen die Übergangsregierung, ihr Chef Diendéré übernahm die Macht im Staat. Diesmal waren es die Frauen von Bobo-Dioulasso, die mit den aus ihren Küchen an die Öffentlichkeit gebrachten Spateln keinen Zweifel daran ließen, dass es mehr als genug war. Alle, die Widerstand gegen den Putsch leisteten, wussten, jetzt geht es aufwärts. Und tatsächlich: Wenige Tage später blieb Burkinas bestausgebildeten Soldaten, eben jenen der Präsidialgarde, nichts mehr übrig, als die Macht wieder den ZivilistInnen zu überlassen.

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Wenn Burkina bis heute überlebt hat, die Volkswirtschaft ebenso wie die einzelnen Haushalte, dann dank seiner Frauen. Ihr Beitrag zur nationalen Ökonomie – insbesondere zur Landwirtschaft, die nach wie vor drei Viertel der burkinischen Bevölkerung beschäftigt und ernährt – wird mit 70% angegeben[18]. “Familienchef“ ist immer der Mann, wenn einer da ist – aber es gibt nicht viele Familien, wo der Ausfall der Frau nicht existenzbedrohend wäre. Macht sich der Mann aus dem Staub, ist das leichter verkraftbar“.

Endnoten:

[1] Aktionsradius, Gaußplatz 20, 1200 Wien.

[2] Aktionsradius 7.5.2018 Wien. Am Mikrofon Uschi Schreiber, die Hausherrin, bei ihren einleitenden Worten. Auf dem Foto links von ihr sitzen, zum Publikum gewandt, der Autor und (in rot) sein Verleger, Gerald Oberansmayr. Foto Eveline Steinbacher.

[3] Günther Lanier, Land der Integren. Burkina Fasos Geschichte, Politik und seine ewig fremden Frauen, Linz (guernica-Verlag) 2017, pp.348-350.

[4] Die überwiegende Mehrheit der burkinischen Ethnien ist patrilinear (die Kinder erben vom Vater, inklusive dem Namen). Auch die wenigen matrilinearen (Vererbung von der Mutter) oder bilinearen (Vererbung mancher Dinge vom Vater, anderer von der Mutter) Ethnien, zum Beispiel jene der sogenannten Lobi-Gruppe, sind patriarchalisch. Alle burkinischen Ethnien, also auch die matri- und bilinearen, sind meines Wissens virilokal (die Ehefrau zieht zum Mann).

[5] Bei den Samo wird gesagt “Je mehr Töchter, desto weniger wird im Hof des Vaters gebaut“, denn nur Söhne werden der Tradition entsprechend auch als Erwachsene noch daheim leben – und für jeden von ihnen wird im Hof der Familie ein neues Haus dazu gebaut werden. Das Samo-Sprichwort habe ich, leicht umformuliert, aus Inga Nagel, Die kleinen Frauen Afrikas. Mädchen in Burkina Faso, Bad Honnef (Horlemann) 1996, p.25.

[6] Siehe auch das Kapitel zur Kinderheirat.

[7] Maria Zongo hat mir von diesem Lied erzählt und es für mich aus dem Mooré insFranzösische übersetzt: “Monte, on va partir, aujourd’hui c’est la fin (bis) / A partir d’aujourd’hui, c’en est fini avec les mini jupes (alleka)=refrain / A partir d’aujourd’hui, c’en est fini les maquis / refrain / A partir aujourd’hui c’en est fini avec les poulets / refrain / A partir aujourd’hui c’en est fini avec les soirées / refrain / A partir d’aujourd’hui c’en est fini avec les rendez-vous / refrain / etc.“ Die Miniröcke des Refrains haben mich überrascht, sind sie doch auch unter den “modernsten“ jungen Frauen in der Stadt eher selten. Hier wurde offenbar das “Verruchteste“ ausgesucht, was eine sich vorstellen kann, als ultimatives Symbol der (in Wirklichkeit sehr relativen) Freiheit, die junge Frauen genießen, aber eben nur bis zur Heirat.

[8] Maria Zongo ist abermals meine Quelle und Übersetzerin ins Französische: “Notre fille, oh, tu pars ! / Notre fille, oh, tu laisses notre famille. / Notre fille, oh, tu t’ajoutes à leur famille. / Notre fille, oh, va ! Rien ne t’arrivera !“ Statt “unsere Tochter“ wird hier in der Regel der Name der Braut verwendet. Ich habe bei der Übertragung ins Deutsche absichtlich dramatisiert, da Maria Zongo findet, dass ihre französische Version der Kraft des Originals entbehrt. Offenbar fehlen insbesondere die Konnotationen der Endgültigkeit des Abschieds.

[9] “Notre fille, quand tu arrives, / Notre fille, faut honorer tes nouveaux parents. / Notre fille, obéis à ton mari surtout ! / Oh notre fille, c’est ainsi que tu respectes ta famille“.

[10] Und deswegen kann sie auch nicht “Eigentümerin“ von Grund und Boden werden – ein riesiges Problem für Frauen in der Landwirtschaft, da der ihnen zum Bebau überlassene Grund und Boden jederzeit wieder entzogen werden kann (zum Beispiel wenn sie ihn fruchtbar gemacht hat). Ich komme darauf zurück.

[11] Maria Zongo, Kommunikationswissenschafterin, interpretiert die Konnotationen der “Hochzeitslieder“.

[12] Der Eigentümerwechsel vollzieht sich mit der vollständigen Erstattung des Brautpreises (dot). Dass es sich dabei um ein regelrechtes Kaufen der jungen Frau handelt, um einen Ersatz, den der Ehemann an den Vater für die entgangene Arbeitskraft leisten muss, kann für Burkina jedenfalls nicht generell postuliert werden (wie es Inga Nagel, Die kleinen Frauen Afrikas. Mädchen in Burkina Faso, Bad Honnef (Horlemann) 1996, p.42 tut). Bei der Mehrheitsethnie der Mossi ist z.B. der zu erstattende Preis dafür viel zu niedrig. Da geht es sehr viel mehr um die Symbolik. Fast immer spielen Kola-Nüsse eine sehr wichtige Rolle. Teils ist der Brautpreis als Arbeitsleistung des Mannes auf den Feldern seiner künftigen Schwiegereltern abzugelten. Auch wenn nicht viel Geld involviert ist, kann der zu leistende Aufwand erheblich sein. So kann der Mann zu auch recht entfernten Mitgliedern seiner künftigen Schwiegerfamilie geschickt werden um sie zu “grüßen“ – was freilich zum Kennenlernen führt und zudem ein kleines Geschenk für die Besuchten erfordert. Bei anderen Ethnien kann der Brautpreis hingegen hoch sein. So bei den zur Lobi-Gruppe gehörenden Dagara, wo ein Paar Rinder zu erstatten sind. Siehe z.B. François Somé, Dot en pays Dagara: Le mercantilisme a-t-il pris le pas sur le symbole ? Ouagadougou (Le Pays) 23.2.2011 (http://lefaso.net/spip.php?article40862).

[13] Stirbt er, wird sie entweder an einen der Brüder ihres Mannes vererbt oder ihr ältester Sohn wird neuer Familienchef.

[14] Günther Lanier, Land der Integren. Burkina Fasos Geschichte, Politik und seine ewig fremden Frauen, Linz (guernica-Verlag) 2017, pp.346f.

[15] Der tägliche tô wird mit diesen riesigen Holzlöffeln zubereitet.

[16] Foto Marie Claire Akoandambou Ende 2015 in Kampala. In der Bildmitte unten die Spatel in ihrer traditionellen Rolle als Kochutensil.

[17] Hier die Spatel als Instrument des Protests. Foto GL 6.6.2017 bei der Buch-Präsentation von Peter Stepan (Hg.), L’insurrection populaire. Burkina Faso octobre 2014 in Ouagadougou. Original färbig.

[18] Die burkinische Frauenministerin sprach dabei von Schätzungen. Siehe Agence d’Information du Burkina/AIB/ndt 9.3.2016, 8 mars : Les femmes burkinabè vont jouer le rôle de «baromètre» du soulèvement populaire (Ministre). (http://www.aib.bf/m-5493-8-mars-les-femmes-burkinabe-vont-jouer-le-role-de–barometre–du-soulevement-populaire-ministre-.html). Bei der Nahrungsmittelproduktion liegt der Frauenanteil laut derselben Ministerin bei 80%: Bayiri/Xinhua, 28.10.2016, Burkina Faso: Plus de 80% de la production alimentaire assurée par les femmes (ministre) (https://bayiri.com/economie/industrie/agriculture-elevage/burkina-faso-plus-de-80-de-la-production-alimentaire-est-assuree-par-les-femmes-ministre.html).



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