Europas Kolonisatoren spornen zur Hexerei an.

31 October 2018 | By | Category: Allgemein, Interessantes

Sierra Leones SklavInnenproduktion.

Günther Lanier, Ouagadougou 31.10.2018.

Vor den ersten Kontakten mit Europäern[1] war Hexerei bei den Bullom und Temne – sie stellen heute fast ein Drittel der Sierra-LeonerInnen – unbekannt oder unbedeutend. Erst der transatlantische Dreieckshandel produzierte[2] Hexen. Und das massenhaft.

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Alvaro Velho hat an der ersten Vasco da Gama-Reise 1497-99 nach Indien teilgenommen. Auf der Rückreise stieg er bei einer Zwischenlandung im heutigen Sierra Leone aus und lebte dort acht Jahre an der Küste. Seine detaillierten Informationen verarbeitete Valentim Fernandes[4] 1507 in seinem Buch “Beschreibung der Westküste Afrikas (von Senegal zum Kap Mount)“.

Rituelles, AhnInnen, Zeremonien, Begräbnisse, Heilkunde… spielen in den Schilderungen Alvaro Velhos eine wichtige Rolle. So beschreibt er unter anderem, wie bei Krankheit PriesterInnen[5] zu Rate gezogen wurden. Ihnen oblag es, herauszufinden, welches Tabu missachtet oder welches Vergehen gegen die Vorschriften der AhnInnen begangen worden war[6] und wie das wiedergutzumachen sei – meist durch ein Tieropfer (Huhn, Ziege, Hund). Und er beschreibt Begräbnisse, insbesondere die von “Noblen“; und da wird freilich viel Aufhebens gemacht und sie werden ihrer Eingeweide beraubt und mit Wohlriechendem gefüllt lange aufgebahrt und geehrt. Aber da ist nirgends auch nur die geringste Erwähnung von Hexerei als Krankheits- oder Todesursache zu finden.

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1440 war dieser Teil der Welt für Europa entdeckt worden, von Gil Eanes, seines Zeichens portugiesischer Seefahrer. 22 Jahre später taufte sein Kollege Pedro da Cintra, der die Gegend um die heutige Hauptstadt Freetown kartographierte, die wild aussehenden Berge Serra Lyoa – Löwenberge. Auf der spanischen Version dieses Namens beruht der Name des Landes[8]. Beim Hafen von Freetown soll es sich übrigens um den weltweit drittgrößten Naturhafen handeln[9].

Bald ließen sich portugiesische Händler hier nieder und 1495 gab es einen befestigten Handelsstützpunkt an der Küste. Genau hundert Jahre nach Sierra Leones Taufe, 1562, initiierte Sir John Hawkins, ein Verwandter von Francis Drake, den Dreieckshandel: In London hatte er reiche Kaufleute dazu gebracht, in sein Unternehmen zu investieren. Mit drei Schiffen machte er sich auf die Reise nach Sierra Leone, kaperte 301 SklavInnen der Portugiesen und verkaufte sie – mit erheblichem Profit – in der Karibik (im spanischen Santo Domingo).

London dominierte in der Folge den Sklavenhandel an der westafrikanischen Küste. Ab 1672 errichtete die British Royal African Company befestigte Stützpunkte auf den Inseln Bunce und Sherbro[10]. Die folgenden Bilder zeigen alle Bunce Island – ein Inselchen (gerade 600 mal 100 Meter klein) im Sierra Leone River[11], 30 km “landeinwärts“ (der Sierra Leone River ist zwischen 6 bis 16 km breit und etwa 40 km lang) von Freetown.

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Das Ende des 16. und der Anfang des 17. Jahrhunderts brachten große Veränderungen für Sierra Leone. Die Mane (sie sprechen eine Mande-Sprache) übernahmen die Herrschaft über Temne, Bullom u.a.m. und errichteten vier Königreiche entlang der Küste. Vor allem aber spielt neuerdings der Verkauf von SklavInnen wirtschaftlich eine dominante Rolle[13].

Als der Jesuit Manuel Alvares nach zehn Jahren Aufenthalt bei den Temne circa 1615 seinen Bericht abliefert, sind die Gründe für Krankheit und Tod ganz andere geworden: Jetzt sind es böswillige Mitmenschen, die Schuld haben. Die PriesterInnen sollen herausfinden, wer die Schuldigen, die Hexen, sind. Dazu werden verschiedene Methoden angewandt, darunter das Tragen des Leichnams, der seine Träger zu Bewegungen veranlasst, die die Schuldigen kenntlich machen. Und giftige Tränke werden verabreicht – deren sofortiges Erbrechen (bevor sie Unheil anrichten können) beweist Unschuld.

Die ihrer Missetaten überführten Hexen (so sie überleben) werden dann als SklavInnen verkauft, oft zusammen mit anderen Familienmitgliedern, das bringt am Markt noch bessere Preise. Offenbar war die Nachfrage nach SklavInnen so groß, dass im Krieg erbeutete Menschen allein sie nicht sättigen konnten.

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Im 18. Jahrhundert erreicht der SklavInnenhandel seinen Höhepunkt. Die Mane sind mittlerweile resorbiert und die Temne dominieren größere Gebiete als früher, haben von den Mane die Organisation in größeren politischen Einheiten ebenso übernommen wie die MittlerInnenfunktion[15] im SklavInnenhandel. Allerdings erwächst ihnen von Susa, Fula, Mende sowie Beschäftigten europäischer Händler Konkurrenz.

1787 wurde von AbolitionistInnen (SklavereiabschafferInnen) in Sierra Leone eine “Freiheitsprovinz“ (Province of Freedom) eingerichtet, insbesondere für befreite SklavInnen. 1792 folgte die Gründung der “Freistadt“, Freetown, heute die sierra-leonische Hauptstadt. Am 1.1.1808 übergab die Sierra Leone Company die Herrschaft an die britische Krone. Freetown wurde Sitz des britischen Gouverneurs auch der Goldküste und Gambias und Sierra Leone wurde in Sachen Bildung führend. Insbesondere war das 1827 gegründete Fourah Bay College mehr als hundert Jahre lang die einzige Universität in Westafrika.

Anders, als wir es erwarten könnten, behandelt die koloniale Rechtsprechung Hexerei sehr wohl. Allerdings muss die als Verbrechen anerkannte Hexerei “wissenschaftlich-rational“ bewiesen werden. Nicht das Essen der Seele des Opfers – noch heute der Wesenskern von Hexerei für Sierra-LeonerInnen – steht juristisch im Zentrum, es bedarf vielmehr materieller Beweise, Hexen müssen des Besitzes “schädlicher ritueller Substanzen“ überführt werden[16].

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1807 wird im Parlament in London der Slave Trade Act (“An Act for the Abolition of the Slave Trade”) beschlossen. In der Praxis dauert es bis zur Abschaffung der Sklaverei freilich noch lange.

Was die Hexereivorwürfe betrifft, erweist sich einmal mehr die Beweglichkeit von “Traditionen“. Bereits 1825 ist Alexander Gordon Laing Zeuge von Veränderungen: Nach dem plötzlichen Tod eines jungen Mädchens beratschlagen die Alten drei Tage lang über die Ursache ihres Todes. Dabei ist Hexerei zwar sehr wohl eine der erwogenen Erklärungen, der endgültige Richtspruch ist jedoch ein anderer: Der Teufel sei’s gewesen.

Wo Menschen nicht mehr zu Handelsware gemacht werden müssen, ändern sich “jahrhundertealte“ Traditionen behende, die diese Verwandlung zuvor ermöglichten oder erleichterten.

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1961 wird Sierra Leone unabhängig. Auch in der Postkolonie ist Hexerei ein von der staatlichen Justiz anerkanntes Verbrechen – allerdings wird sie jetzt dezentralisiert behandelt, wieder auf lokaler Ebene, von den Paramount Chiefs’ Courts. Somit steht abermals das Seelen-Essen im Zentrum – wobei “PriesterInnen“, die für das Identifizieren der Schuldigen, der Hexen, nötig sind, staatlicher Zulassungen bedürfen[19].

Hexen sind nicht nur in Sierra Leone der Inbegriff des Asozialen. Sich die Seele, die Energie anderer aneignen – noch dazu sind es in der Regel die Seelen Nahestehender, bis hin zu den eigenen Kindern – ist das Gegenteil jeglicher Moral. Durch diesen Kannibalismus (im übertragenen Sinn) disqualifizieren sich solche Menschen als Mitglieder der Gesellschaft und verdienen die ärgsten Strafen – den Tod durch Gift oder eben den Verkauf an die weißen SklavInnenhändler.

Dabei festigten sierra-leonische Hexen“prozesse“ soziale Hierarchien: In der Regel waren es Bessergestellte, Angesehenere, Reichere (sie waren besser vernetzt, hatten mächtigere FürsprecherInnen, konnten sich das Wissen beschaffen, wie sich eineR vor dem Gift schützt, das über Schuld oder Unschuld entscheidet), es waren also überwiegend die Oberen, die das Recht erwarben, die Unteren, Ärmeren zu versklaven – eben weil sie als Hexen oder Hexenangehörige überführt worden waren – und sie als Dinge, als Waren bar jeglicher menschlicher Grundrechte zu behandeln. SklavInnen waren die VorläuferInnen der kapitalistischen “freien“ Arbeitskräfte, sie verkauften sich (oder ihre Arbeitskraft) noch nicht jeweils selbst am Arbeitsmarkt, sondern wurden von Fremden, ihren EigentümerInnen, auf dem SklavInnenmarkt ver- und gekauft.

Die “Welt der Hexen“ – eine Parallelwelt zur “normalen” Welt des Alltags – weist im postkolonialen Sierra Leone nach landläufigen, frappierend übereinstimmenden Beschreibungen vor allem Züge des modernen Kapitalismus auf: Es handelt sich um eine Welt wohlhabender Modernität mit viel Gold und tollen Autos und Diamanten und unheimlicher Warenvielfalt und Hochhäusern und Hightech und Hexenflugzeugen schneller als der Wind. Nur wird für die überall angebotenen Kebabs bezeichnenderweise Menschenfleisch verwendet und zum Verkauf stehen auch Kostüme, die es den Hexen erlauben, sich hienieden bei der Seelenjagd als Raubtiere zu verkleiden. Anderswo[20] können Hexen, haben sie sich die Seele ihres Opfers einmal angeeignet, diese gefangen halten und für sich arbeiten lassen; sie können die Seele an andere verkaufen; oder sie können sie in die USA verschiffen, wo sie in Textil- oder Automobilfabriken schuften wird.

Klingt das nach gängiger Praxis unter UnternehmerInnen aller Nationen und anderen Reichen? Es ist wohl kein Zufall. Hier liefern Entrechtete ihre “Analyse“ des Opferns von Humanität und Moral, das nötig ist, um am kapitalistischen Weltsystem auf der GewinnerInnenseite teilnehmen zu können. Von “Entfremdung“ sprachen wir früher, die Entmenschlichung werfen die potentiellen Opfer der Hexereivorwürfe ihren AusbeuterInnen und potentiellen RichterInnen vor.

Dieses Spießumkehren findet sich in viel alltäglicheren Rahmen gegenüber Leuten aus der Satten Welt, wenn Sierra-LeonerInnen EuropäerInnen (ich hätte geschrieben “Weißen“ – aber ich gebe hier schließlich wieder, was Rosalind Shaw berichtet) vorwerfen, dass sie die “Entwicklung“, die sie mit ihrer “Magie” bewirkt haben, kaum teilen. Überhaupt zeichnen sich diese WestlerInnen durch asoziales Verhalten aus – sie leben abgeschieden, grüßen nur kurz, bleiben nicht zum Plaudern stehen, besuchen andere nur selten, essen viel Fleisch ohne andere zum Mitessen einzuladen…

Egoismus und Gier kennzeichnen Hexen[21].

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P.S. Das kleine Sierra Leone (an Fläche und Bevölkerung hat es jeweils ein bisschen weniger als Österreich) war nicht unter den elf Ländern, die gestern – also am 30. Oktober 2018 – im Rahmen der G20-Initiative Compact with Africa (CwA) in Berlin zu einer InvestorInnenkonferenz eingeladen waren, die vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft organisiert und von Siemens, Deutscher Bank, Commerzbank, VW, Bosch und anderen deutschen Großunternehmen sowie der österreichischen Strabag gesponsert wurde. Unter dem Motto “Africa is NOT for sale!“ startete um 12h00 am Pariser Platz in Berlin eine Gegen-Veranstaltung[23]. Als Ersatz fürs Teilnehmen an der Demo – dazu ist es ja heute zu spät – könnten wir versuchen, dafür zu sorgen, dass Afrika (genauso Österreich und Deutschland und die EU und warum nicht der Rest der Welt) tatsächlich nicht zum Verkauf steht.

 

Endnoten:

[1] Ich habe die Frauen nicht vergessen – die EuropäerInnen, die nach Afrika kamen, waren die längste Zeit so gut wie ausschließlich männlich, es handelt sich also tatsächlich um KolonialHERREN.

[2] Das “Produzieren” hier wie im Untertitel ist ein Querverweis auf den Artikel, der mir dieses Mal als Anregung gedient hat und auf den ich noch mehrfach verweisen werde: Rosalind Shaw, The Production of Witchcraft/Witchcraft as Production: Memory, Modernity, and the Slave Trade in Sierra Leone, American Ethnologist Vol. 24, No. 4 (Nov., 1997), pp. 856-876.

[3] Ernesto Casanova, ca. 1880, Vasco da Gamas Schiff, oben die Götter (“with the gods above“), in Schwarz-weiß verwandelt: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Vasco_da_Gama%27s_ship.jpg.

[4] Ein deutsch-mährischer Drucker, der ab 1495 bis zu seinem Tod 23 Jahre lang in Portugal lebte. Publizierte auch Codice Valentim Fernandes (auch Descripcam genannt), wo neben den hauptsächlich behandelten frühen portugiesischen Entdeckungen auch der Sahara-Salzhandel Oualata-Timbuktu-Djenne beschrieben wird. Valentim Fernandes arbeitet u.a. auch mit Albrecht Dürer.

[5] Ich weiß nicht, ob sich unter den “feyticeyros/fetish-men“ auch “feyticeras/fetish-women“ befanden.

[6] Im Original wird hier von “idolos“, also Götzen, geschrieben. Da afrikanische “Religionen“ zwar ein oberstes Wesen, aber keine GöttInnen kennen, habe ich mir beim Übersetzen viel Freiheit genommen.

[7] SklavInnen-baracoon (für baracoon gibt es offenbar keine deutsche Übersetzung, es handelt sich um eine küstennahe Baracke, wo SklavInnen vor dem Weitertransport zwischengelagert wurden) in Sierra Leone, Quelle Illustrated London News 1.1.1849, ZeichnerIn unbekannt, Leicht überarbeitet: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Slave_baracoon,_Sierra_Leone,_1849.jpg. Unter dem Titel Barracoon. The Story of the Last ‘Black Cargo’ hat Zora Neale Hurston 1931 die Geschichte des letzten Schiffes, das 1860 im Rahmen des Sklavenhandels Nordamerika erreichte, geschrieben – fast 90 Jahre später wurde ihr Buch zum Bestseller. Siehe https://www.zeit.de/kultur/literatur/2018-07/barracoon-zora-neale-hurston-sklavenhandel-usa-rassismus.

[8] Wobei sich ein Tippfehler eingeschlichen hat: Eigentlich müsste es Leona heißen. Ob wirklich Pedro da Cintra der Namensgeber war, ist offenbar umstritten.

[9] Für 25 Jahre wird seit November 2011 der Containerhafen vom französischen Multi Bolloré Africa Logistics betrieben. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hafen_Freetown#cite_ref-2.

[10] Sherbro Island ist sehr viel grösser und liegt deutlich südlicher als Bunce Island.

[11] Eigentlich ein Ästuar, also ein Meeresarm an einer Flussmündung.

[12] Bunce-Insel 1805, Quelle http://www.yale.edu/glc/gullah/03.htm, Aquarell von Joseph Corry 1805, Foto leicht überarbeitet: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bunce_Island_1805.jpg.

[13] Rosalind Shaw, The Production of Witchcraft/Witchcraft as Production: Memory, Modernity, and the Slave Trade in Sierra Leone, American Ethnologist Vol. 24, No. 4 (Nov., 1997), p.862. Ebd. für Manuel Alvares.

[14] Karte der Bunce-Insel von ca. 1727, ZeichnerIn unbekannt, Quelle: http://hitchcock.itc.virginia.edu/Slavery/, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bunce_Island_map.JPG.

[15] Ich weiß nicht, wie sehr sierra-leonische Frauen am SklavInnenhandel teilnahmen. Für weiter westlich, an der Goldküste (das heutige Ghana) beschreibt Ama Ata Aidoo in ihrem berühmten Stück eine Unternehmerin, deren Reichtum auf solchem Handel beruhte: Ama Ata Aidoo, Anowa, London (Longman) 1970.

[16] Rosalind Shaw, The Production of Witchcraft/Witchcraft as Production: Memory, Modernity, and the Slave Trade in Sierra Leone, American Ethnologist Vol. 24, No. 4 (Nov., 1997), p.866.

[17] Ansicht der Bunce-Insel von Nordwesten, ca. 1727, ZeichnerIn unbekannt, Quelle: http://hitchcock.itc.virginia.edu/Slavery/, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bunce_Island_north-west.JPG.

[18] Einst Festungsmauer… Foto Pierre Chrzanowski 15 November 2015, in Schwarz-weiß transformiert und leicht zugeschnitten: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bunce_Island_Fortress_Wall_03.jpg.

[19] “Diviner” wird durch “PriesterInnen” nicht adäquat wiedergegeben, aber “WahrsagerInnen” ist zu negativ und “HeilerInnen” oder “Medizinmänner/frauen“ trifft die Sache auch nicht. Rosalind Shaw, The Production of Witchcraft/Witchcraft as Production: Memory, Modernity, and the Slave Trade in Sierra Leone, American Ethnologist Vol. 24, No. 4 (Nov., 1997), p.866.

[20] Rosalind Shaw nennt die BaKongo und beruft sich auf Wyatt MacGaffey, Religion and Society in Central Africa. The Bakongo of Lower Zaire, Chicago (Chicago Univ. Press) 1986. Peter Geschiere berichtet in seinem modernen Klassiker zur Hexerei Ähnliches (Arbeit der Seelen auf Plantagen) aus Kamerun – siehe Peter Geschiere, Sorcellerie et politique en Afrique. La viande des autres, Paris (Karthala) 1995.

[21] Rosalind Shaw, The Production of Witchcraft/Witchcraft as Production: Memory, Modernity, and the Slave Trade in Sierra Leone, American Ethnologist Vol. 24, No. 4 (Nov., 1997), pp.860f.

[22] Strand auf der Bunce-Insel, Foto: Pierre Chrzanowski 15.11.2015, in Schwarz-weiß transformiert und leicht zugeschnitten: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bunce_Island_Beach.jpg.

[23] http://www.imi-online.de/2018/10/29/africa-compact-demo/.



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