Erfolg in aller Stille.

6 December 2018 | By | Category: Allgemein, Interessantes

Aber bringen Diamanten Glück?

Günther Lanier, Ouagadougou 5.12.2018.

Bessie Head, 1937 im südafrikanischen Pietermaritzburg geboren, blieb Zeit ihres Lebens eine Außenseiterin. Im Land ihrer Herkunft war das damals kein Wunder, war sie doch “gemischtrassig“. Dazu geriet sie 1960 als Mitglied des Pan Africanist Congress (PAC)[1] nach dem Sharpeville-Massaker[2] im Zug einer desillusionierenden Geschichte gegenseitigen Verrats ins Gefängnis. Nach sehr bewegten Jahren hatte sie 1964 die Nase endgültig voll und emigrierte mit ihrem zweijährigen Sohn ins Betschuanaland-Protektorat. Dort hatte sie sich erfolgreich um einen Job als Lehrerin beworben. Pass bekam sie keinen – nur eine Ausreisegenehmigung.

Bessie Head ließ sich in Serowe nieder, der Hauptstadt der Bamangwato, eine der acht wichtigsten politischen Einheiten (chieftaincies) der Tswana – die etwa 75% der Bevölkerung Botswanas stellen und daher für den Staat (und früher das Protektorat) namensgebend waren. Erst 15 Jahre – wir können das wohl als Anzeichen ihrer nie ganz geglückten Integration in ihre Wahlheimat lesen – erst 15 Jahre also nach ihrer Einreise erhielt Bessie Head die botswanische StaatsbürgerInnenschaft. Ohne je nach Südafrika zurückgekehrt zu sein, starb sie 1986, keine 50, an einer Hepatitis.

In Serowe spielen auch die meisten von Bessie Heads wunderbar spröden Bücher. Erst gegen Ende ihres Lebens begann sie die Anerkennung zu ernten, die ihren Werken gebührt, auch international.

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Aus Serowe stammt Seretse Khama. Eines Tages[4] fuhr Bessie Head mit dem Rad ins Zentrum Serowes und hing bei der Post ein Schreiben öffentlich aus, in dem sie diesen Seretse Khama – er war Präsident Botswanas – des Inzests mit seiner Tochter beschuldigte. Das brachte ihr einen mehrmonatigen Aufenthalt auf der Psychiatrie in Lobatse[5] ein.

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Wie Bessie Head hatte auch Seretse Khama unter dem Mischen von Rassen gelitten. Der Sohn und Thronfolger[7] des Bamangwato-Paramount Chief Sekgoma Khama II hatte während seines Jus-Studiums in Oxford 1947 Ruth Williams kennengelernt und im Jahr darauf geheiratet. Allseits – von den beiden Familien, den traditionellen Autoritäten daheim in Serowe und den modernen in Südafrika ebenso wie von der anglikanischen Kirche und der Kolonialadministration in London – war versucht worden, diese Heirat zu hintertreiben. Sie geschah trotzdem[8]. Die Labour-Regierung verbot in der Folge dem Paar die Einreise nach Betschuanaland. Erst nachdem Seretse Khama auf seine Ansprüche auf den Bamangwato-Thron verzichtet hatte, durften seine Frau und er 1956 ihr Londoner Exil verlassen[9].

Zehn Jahre später, am 30. September 1966, wurde Seretse Khama erster Präsident seines in die Unabhängigkeit entlassenen Landes. Mit 582.000 km2 ist es etwas größer als Frankreich und eine Spur kleiner als Madagaskar. Ein großer Teil des Landes, vor allem der ganze Südwesten, wird von der Kalahari eingenommen, eine vor allem aus Dorn- und Grassavannen bestehenden Halbwüste. Im Landeszentrum gibt es Salzpfannen und Salzseen und im Nordwesten das riesige Binnendelta des Okavango, wo der aus Namibia und (vor allem) Angola kommende, insgesamt 1.700 km lange Fluss im etwa 15.000 km² großen Okavango-Becken versickert. Die überwiegende Mehrheit der 2,3 Millionen BotswanerInnen[10] lebt im Südosten des Landes, wo die 500mm erreichenden Niederschläge eine dichtere Besiedlung ermöglichen.

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Früher war im Inland wenig Geld zu verdienen, viele Männer verdingten sich in den Minen im südlichen Nachbarstaat. Botswana war Arbeitskräftereservoir für die sehr viel “entwickeltere“ südafrikanische Ökonomie. Eine zutiefst zerrüttete Gesellschaft war die Folge – so etwas wie Familiennachzug gab es für die im benachbarten Ausland arbeitenden Kumpeln nicht. Dazu gesellten sich in den letzten paar Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts noch die verheerenden Folgen von HIV-AIDS – noch heute weist Botswana eine der höchsten Raten der Welt auf.

Zu Zeiten des britischen Protektorates hatte die Wirtschaft drei Standbeine: etwa 30% der Männer waren als “Gastarbeiter“, vor allem eben als Kumpel, im Ausland. Die Viehzucht produzierte Fleisch für den Export (1969 machten Vieh und Fleisch 78% der Exporterlöse aus). Und dann gab es die Subsistenzlandwirtschaft, in der die Arbeitskraft der im Ausland gastarbeitenden Männer fehlte.

Doch dann brach das Zeitalter der Diamanten an – die Kolonialherren waren “bei ihrer Suche nach Bodenschätzen erfolglos geblieben – der Boden Botswanas gab seinen Reichtum erst nach der Unabhängigkeit frei“[12]. Ein Gesetz bald nach der Unabhängigkeit machte Bodenschätze zu zentralstaatlichem Eigentum. Die Regierung ging im Tandem mit ausländischem Kapital vor.

Dabei sind Diamanten bei weitem nicht die einzigen, allerdings sehr eindeutig die wichtigsten Devisenbringer. Bis zum heutigen Tag ist dabei der südafrikanische Diamanten-Multi De Beers[13] das Partnerunternehmen des botswanischen Staates – gemeinsam wurde das 50:50-Joint Venture Debswana[13a] gegründet. 1967 wurde in Orapa, 240 km westlich von Francistown, der zweitgrößten Stadt im Nordosten des Landes, die erste Lagerstätte gefunden, heute ist Orapa die weltweit größte Diamantenmine. Und Debswana ist am Wert gemessen der weltweit größte Diamantenproduzent.

Neben Orapa, wo der Abbau 1971 begann, betreibt Debswana noch drei weitere botswanische Diamantenminen: Letlhakane[14] seit 1975, Jwaneng[15] seit 1982 und Damtshaa[16] seit 2003 und baut in Morupule[17] seit 1973 Kohle ab.

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Zwei Dinge stechen heraus. Erstens die Souveränität, mit der Botswana seine Beziehungen mit De Beers und anderen Multis gestaltet[19]. Wenn auch freilich ein beträchtlicher Teil des nationalen Reichtums in die Taschen der InvestorInnen aus dem Ausland wandert, so entsteht doch nie der Eindruck, dass sich die Vertreter des Dritte Welt-Staates von ihren gewieften GeschäftspartnerInnen über den Tisch ziehen ließen. Und zweitens, dass die staatlicherseits beteiligte Elite Botswanas nicht schamlos in die eigenen Taschen “wirtschaftet“.

Und so ist Botswana dem Fluch des Bodenschatzreichtums bisher entkommen[20], versinkt nicht im Bürgerkrieg, wie das zum Beispiel Kongo-Kinshasa seit viel zu langer Zeit vorexerziert.

Auch was die Politik betrifft, hat es nie Probleme gegeben mit Staatschefs, die nicht mehr von der Macht hätten lassen können[21]. Das Liebkind der AuslandsinvestorInnen[22] scheint in den diversen good governance-Ratings daher stets an einer der vordersten Positionen auf – “Bronzemedaille“ im Mo Ibrahim-Index, “Goldmedaille“ im Transparency International-Index[23].

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Aber.

Vor langen Jahren, 2003 war das, vor eineinhalb Jahrzehnten, war ich einmal kurz in Botswana. Und war beeindruckt vom Land. Hatte aber den Eindruck, dass die sozialen Verhältnisse völlig aus dem Gleichgewicht geraten waren, die Menschen wund. Aus Gesprächen und aus dem, was ich las, reimte ich mir eine Erklärung zusammen, die bestand im Wesentlichen aus der Abwesenheit der in Südafrika gastarbeitenden Männer und aus HIV-AIDS.

So stelle ich mir jetzt die Frage, ob sich das seither gebessert hat. Wenn da in einem fort Loblieder gesungen werden auf das tolle politische und ökonomische Management – wird diese zugrundeliegende Zerrüttung der Gesellschaft einfach übersehen?

Hier zunächst ein Blick auf die Entwicklung des Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukts von 1990 bis 2017, in USD, inflationsbereinigt[25]:

Die Entwicklung ist durchaus beeindruckend: innerhalb von 27 Jahren hat sich das Pro-Kopf-BIP nahezu verdoppelt.

Und jetzt schauen wir uns die Armutsraten an – ich nehme die nationale Armutsschwelle als Maßstab[26]. In den Städten geht es offenbar bedeutend besser als am Land, aber überall ging es 1985-93 und 2002-09 aufwärts. Dazwischen hatte es bei der ländlichen Bevölkerung einen Rückschlag gegeben[27].

Dass der jeweils rechteste Zipfel, der den Durchschnittswert für das ganze Land angibt, nach wie vor nahe am Prozentsatz für die ländliche Bevölkerung liegt, deutet auf eine geringe Verstädterung hin.

2009 lebte also ein Fünftel der BotswanerInnen in Armut. Das ist sehr viel besser als die sechs Zehntel von 1985. Aber ich denke, der Staat hätte in fünfzig Jahren der Ausbeutung der Schätze seines überaus reichen Bodens mehr für die unteren Schichten tun können.

Dass diesbezüglich nicht viel weitergegangen ist, stellt auch die Weltbank fest. Zwar sei die mit dem Gini-Index gemessene Ungleichheit von 2002 bis 2009 von 64,7 auf 60,5 zurückgegangen, Botswana bleibe damit aber eines der ungleichsten Länder der Welt![28]

Wobei der Jubel insofern noch fehler am Platz ist, als der Blick auf die Zeit davor klar macht, dass nur die zwischen 1993 und 2002 verzeichnete Verschlechterung kompensiert wurde, das Land (immer gemessen am Gini-Index) aber 2009 ungleicher war als 1985[29].

Vergessen wir nicht, dass Gleichheit einen Gini-Index von 0 bedeuten würde.

Umverteilung scheint die Sache der Khamas und sonstigen botswanischen Elite dann wieder doch nicht zu sein, so wohlwollend die Chiefs sich auch geben mögen. Und die Mainstream-ÖkonomInnen reden zwar gerne von trickle down[30], aber das ist halt nur einer der vielen Mythen, die diese WissenschaftlerInnen erfunden haben, damit sie ein paar Brösel vom Tisch des Kapitals abbekommen.

Die Diamantenindustrie sorgt zwar für circa drei Viertel der botswanischen Deviseneinnahmen, aber nur für rund 30.000 Arbeitsplätze im Land, da sind die indirekt geschaffenen Arbeitsplätze schon eingerechnet[31]. Bei 2,3 Millionen EinwohnerInnen ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ich nehme an, dass nach wie vor viele BotswanerInnen, vor allem weiterhin Männer, im Ausland gastarbeiten.

Ich nehme an, dass die sozialen Verhältnisse nach wie vor hochgradig zerrüttet sind.

Und ich weiß, dass die HIV-AIDS-Rate in Botswana nach wie vor eine der höchsten weltweit ist[32]. 22,8% der 15-49-Jährigen waren 2017 HIV-positiv.

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Endnoten:

[1] 1959 vom Afrikanischen Nationalkongress (African National Congress/ANC) abgespalten – dem radikalen PAC war der ANC zu versöhnlich.

[2] 21.3.1960, etwa 50 km südlich von Johannesburg. Bei der bis auf ein paar auf das Polizeirevier zielenden Steinwürfe friedlichen Demonstration wurden 69 Schwarze erschossen und mindestens 180 verletzt. Das Sharpeville-Massaker gilt als Wendepunkt der südafrikanischen Geschichte. Der 21. März wurde 1966 von der UNO-Vollversammlung zum Internationalen Tag für die Beseitigung rassistischer Diskriminierung (International Day for the Elimination of Racial Discrimination) gekürt.

[3] Karte von Botswana, in Schwarz-weiß transformiert: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Botswana_map.png.

[4] Kurz nach der Fertigstellung ihres Romans “Maru“, also wohl Anfang der 1970er Jahre. Siehe http://shodhganga.inflibnet.ac.in/bitstream/10603/123999/10/10_chapter%204.pdf.

[5] Im Sbrana Psychiatric Hospital von Lobatse. Bessie Head litt an Schizophrenie. Der Inzestvorwurf dürfte während eines schizophrenen Schubes passiert sein. Lobatse liegt 65 km südlich von Gaborone. Diesem Ort war die Ehre zuteil geworden, als erster in Betschuanaland und als einziger vor der Unabhängigkeit eine geteerte Straße zu besitzen – ganze 5 km war sie lang, geteert wurde sie, weil Lobatse 1948 königlichen (britischen) Besuch erhielt. Heute befindet sich dort der Oberste Gerichtshof des Landes.

[6] Blick vom Swaneng-Hügel in Serowe auf die Kalahari-Ausläufer, Foto JackyR 19.4.2006, in Schwarz-weiß transformiert und leicht überarbeitet: GL, https://en.wikipedia.org/wiki/File:From_Swaneng_Hill,_Botswana.jpg.

[7] Er war beim Tod seines Vaters erst vier Jahre alt. Sein Onkel Tshekedi Khama wurde zu seinem Vormund und zum Regenten bestimmt.

[8] 2006 wurde diese Geschichte von Susan Williams unter dem Titel “Color bar“ zum Buch und dieses wurde 2016 von Amma Asante unter dem Titel “A United Kingdom“ verfilmt.

[9] Siehe zum Beispiel Martin Beglinger, Wie Botswana zur “Schweiz Afrikas“ wurde, Neue Zürcher Zeitung 23.11.2018.

[10] Die Konzentration der Bevölkerung auf den Südosten des Landes lässt das Berechnen eines Durchschnittswerts – 4 EinwohnerInnen pro km2 – wenig sinnvoll erscheinen.

[11] Okavango aus dem Flugzeug, Foto Justin Hall 5.1.2007, in Schwarz-weiß transformiert und leicht überarbeitet: GL, transhttps://commons.wikimedia.org/wiki/File:A_View_of_the_Delta.jpg.

[12] Walter Schicho, Botswana, in: Walter Schicho, Handbuch Afrika, Bd.1, Wien (Brandes&Apsel/Südwind) 1999, p.123. Die Zahlen im Absatz davor sind von ebd., p.130.

[13] 1888 von Cecil Rhodes gegründet, lange unter Oppenheimer-Kontrolle, heute zu 85% in Besitz des britisch-südafrikanischen Bergbau-Multis Anglo American (ursprünglich eine Oppenheimer-Gründung) und zu 15% im Besitz Botswanas. Während eines Großteils des 20. Jahrhunderts hatte De Beer am Diamanten-Weltmarkt ein Fast-Monopol, dann brach sein Marktanteil von 90% in den 1980er Jahren auf 33% im Jahre 2013 ein.

[13a] Mit vollem Namen Debswana Diamond Company Ltd. Zu Beginn (1969) betrug der Anteil Botswanas nur 15%, innerhalb von fünf Jahren wurde er dann auf 50% aufgestockt.

[14] Nicht allzu weit von Orapa, etwa 190 km westlich von Francistown.

[15] Im Südosten des Landes, 120 km westlich von Gabarone.

[16] Unweit von Orapa, etwa 220 km westlich von Francistown

[17] Morupule Colliery, also die Moropule-Kohlegrube befindet sich im Osten des Landes, etwa gleich weit weg von Gabarone und Francistown.

[18] Kalahari, Foto Harald Süpfle 4.9.2004, in Schwarz-weiß transformiert und leicht überarbeitet: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kalahari_C17.JPG.

[19] “De Beers (…) verkauft sie  nicht mehr weltweit in London, sondern hat 2013 die gesamte Verkaufsabteilung nach Gaborone transferiert, als Teil eines Deals mit der Regierung zur Verlängerung der Schürfrechte. Seither fliegen Händler vorab aus Indien, Israel und Belgien zehnmal pro Jahr für je eine Woche zum Einkauf von Rohdiamanten in Gaborone ein. Im bestgesicherten Glaspalast des Landes, dem eleganten Hauptsitz von De Beers, sichten die Händler die jüngste Ausbeute, vom kleinsten Steinchen aus der Orapa-Mine bis zum 129-Karäter aus Jwaneng für 11 Millionen Dollar“, schreibt Martin Beglinger, Wie Botswana zur “Schweiz Afrikas“ wurde, Neue Zürcher Zeitung 23.11.2018.

[20] In der Studie “Reverse the curse: Maximizing the potential of Resource Driven Economies“ von Richard Dobbs et al. für das McKinsey Global Institute von Dez.2013 wird Botswana auch mehrfach lobend erwähnt.

[21] 2008 erhielt Festuz Gontebanye Mogae den Mo Ibrahim-Preis, nachdem er brav abgetreten war. Siehe mo.ibrahim.foundation/prize/committee/festus-gontebanye-mogae/. Dass Seretse Khamas Sohn Ian Khama 18 Jahre nach dem Tod seines Vaters Vizepräsident und zehn Jahre später auf zehn Jahre Präsident war, ist wohl nicht seiner Abstammung geschuldet, sondern einzig seinen Fähigkeiten… Er ließ 2018 brav von der Macht.

[22] Botswana verfügt über das beste internationale Kreditrating (A2) aller afrikanischen Länder – ich hätte nicht daran gedacht nachzuschauen – danke NZZ für die Info: Martin Beglinger, Wie Botswana zur “Schweiz Afrikas“ wurde, Neue Zürcher Zeitung 23.11.2018.

[23] Siehe meinen Artikel von vor zwei Monaten: Günther Lanier, Wer ist die Erste? Und wer ist der Schönste in ganz Afrika? Radio Afrika TV, Wien 3.10.2018, http://www.radioafrika.net/2018/10/03/wer-ist-die-erste/.

[24] Tshabong, Hauptort des Kgalagadi-Bezirks in der Kalahari, Foto JackyR 10.3.2006, in Schwarz-weiß transformiert und leicht überarbeitet: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tshabong.jpg.

[25] Daten von der Weltbank, World Development Indicators für Botswana, Stand 4.12.2018.

[26] Die ist offenbar relativ hoch angesetzt. Die Weltbank bietet drei weitere Armutsschwellen an: 1,90 USD pro Tag, 3,20 USD pro Tag und 5,50 USD (inflationsbereinigt, 2011er Preise) pro Tag – die nationalen Raten liegen näher bei denen für 3,20 als bei denen für 5,50 USD pro Tag.

[27] Abermals sind die Daten von der Weltbank, World Development Indicators für Botswana, Stand 4.12.2018.

[28] Das steht schon im Executive Summary auf p.3 des 240-seitigen Berichts. The World Bank, Botswana Poverty Assessment, Report No. 88473-BW, Washington Dez.2015.

[29] Daten wieder von der Weltbank, World Development Indicators für Botswana, Stand 4.12.2018

[30] Trickle down = runtersickern. Also die Vorstellung, dass wenn oben Geld ins System gefüttert wird, ein Teil davon den Unteren zugutekommt.

[31] Ich glaube nicht, dass die NZZ untertreibt, der Artikelautor will das Land ja wie eine zweite Schweiz hinstellen. Martin Beglinger, Wie Botswana zur “Schweiz Afrikas“ wurde, Neue Zürcher Zeitung 23.11.2018.

[32] Lesotho und Swaziland/eSwatini liegen noch darüber. Siehe Avert, HIV and AIDS in Botswana, https://www.avert.org/professionals/hiv-around-world/sub-saharan-africa/botswana. Letztes Update der Webseite 28.9.2018.

[33] Kalahari_E02_00: Foto Elmar Thiel Jänner 2003, in Schwarz-weiß transformiert und leicht überarbeitet: GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kalahari_E02_00.jpg.



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