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Menschenbedroht.

Oder eigentlich wirtschaftsbedroht.

Günther Lanier, Ouagadougou 3.4.2019.

Zum Beispiel Madagaskar vor etwas über tausend Jahren. Oder Kenia & Tansania im 21. Jahrhundert. Da liegen Welten dazwischen. Stimmt. Aber was die Koexistenz von Menschen und Tieren betrifft, gibt es erstaunliche Parallelen.

Machen wir uns zuerst einmal auf Abenteuerreise. Es ist die Zeit der EntdeckerInnen – diesmal aus der Luft.

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Dieses Foto zeigt eine Gnu-Herde 1930 in der Serengeti, einem 30.000 km2 umfassenden Savannengebiet in Nord-Tansania, das auch nach Süd-Kenia hineinreicht, östlich des Viktoria-Sees, westlich des Kilimandscharo[2]. Aufgenommen hat das Foto Walter Mittelholzer, ein Schweizer Flieger-Fotograf-Unternehmer[3], der 1927 als erster nach Südafrika geflogen war. Zweieinhalb Monate brauchte er – direkt sind Zürich und Kapstadt 9.000 km voneinander entfernt.

Anfang 1930 überflog er als Erster den Kilimandscharo. Die aus 6200 Meter Höhe gemachten Aufnahmen des Kibo-Kraters wurden in der Folge in einer Illustrierten[4] veröffentlicht und erregten großes Aufsehen. Auch von der Serengeti hat er bei dieser Afrikareise Fotos mit zurückgebracht. Ein weiteres Mal reiste er 1930/31 nach Afrika, über Marokko und Algerien zum Tschadsee. Am Rückflug traf er da die deutsche Pilotin Elly Beinhorn, die drauf und dran war, sich mit ihrem ersten Afrikaflug – samt Notlandung in den Sumpfgebieten des Niger unweit von Timbuktu – den Grundstein für ihr (inter)nationales Renommee zu legen[5]. Mittelholzers Leben endete für den 43-Jährigen in Österreich – am 9. Mai 1937 stürzte er mit seiner Seilschaft im Hochschwab ab, als Ursache wird Steinschlag vermutet.

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Doch mit Walter Mittelholzer und Elly Beinhorn ist die germanophone Entdeckung Afrikas aus der Luft noch nicht abgeschlossen. Ein Vierteljahrhundert später – und jetzt nähern wir uns dem Hauptthema dieses Artikels – unternahmen Vater und Sohn Grzimek überwiegend aus der Luft und dieses Mal nicht per Foto, sondern per Film Rettungsversuche für die tierischen Bevölkerung der Serengeti.

Schon unter den britischen Kolonialherren wurde die Serengeti geschützt, zunächst insbesondere vor Großwildjägern. So wurde 1929 ein Teil zum Wildreservat (Serengeti Game Reserve), 1940 zum Schutzgebiet und 1951 zum Nationalpark Serengeti.

Weltweit führt die Einrichtung von Naturschutzgebieten zu Konflikten mit den dort lebenden Menschen. Denen wird ja der Zugang erschwert oder verunmöglicht und der Verlust an Acker- oder Weideland hat erhebliche ökonomische Auswirkungen. In der Serengeti waren die Hauptgeschädigten die Maasai. Und die machten ab den 1940er Jahren Druck. In der zweiten Hälfte der 1950er Jahre, also der letzten Zeit der Kolonialherrschaft[7] – da spielte die Unabhängigkeitsbewegung eine bedeutende Rolle –, wollte die Regierung den Maasai den Ostteil der Serengeti überlassen. In dieser Zeit wurden die Grzimeks vom Direktor des Serengeti-Nationalparks beauftragt, die Wanderungen zu erforschen.

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Bernhard Grzimek (1909-1987) war schon damals ein bekannter Zoologe, seit 1945 Direktor des Frankfurter Zoos, seit den frühen 1950er Jahren oft in Afrika unterwegs, teils, um Tiere für seinen Zoo zu beschaffen. Berühmt machten ihn seine populärwissenschaftlichen Bücher, Filme und seine Fernsehauftritte – ab 28. Oktober 1956 und bis in die 1980er Jahre wurde 175 Mal die Sendereihe “Ein Platz für Tiere“ ausgestrahlt, als deren Autor und Moderator er fungierte. Da brachte er Tiere aus seinem Zoo mit und ließ sie auch gerne auf sich herumklettern. Der Schutz unbeeinträchtigter Natur (wilder Tiere)[9] vor Menschen wurde sein Markenzeichen.

Gemeinsam mit seinem Sohn Michael gründete er 1954 die Okapia KG, eine noch heute bestehende Tier-Bild-Agentur[10]. Als regelmäßige Einkommensquelle und wirtschaftliche Absicherung bot diese ihm nach eigenen Angaben Absicherung gegen politischen Druck auf seine Amtsführung und herausgeberische Tätigkeit.

Die ursprüngliche Bestimmung der Okapia KG war das Produzieren von Dokumentarfilmen. Bernhard und Michael Grzimek schufen insbesondere “Kein Platz für wilde Tiere (1956 bei den Berliner Internationalen Filmfestspielen ausgezeichnet mit einem Goldenen Bären) und “Serengeti darf nicht sterben“ (der 1960 als erster deutscher Film einen Oscar gewann – freilich ebenfalls in der Kategorie Dokumentarfilme).

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Die Grzimeks machten sich in der Serengeti vor allem ans Aufzeichnen der Tierwanderungen – und zwar aus der Luft. 1957 lernten beide zu diesem Zweck fliegen. Offenbar machten sie bei ihren Forschungen zwar durchaus Fehler, übersahen beim Zählen z.B. die großen Herden im Norden der Serengeti und deren Trockenzeit-Weideland, ihre Schlussfolgerungen waren aber insgesamt richtig: Die von ihnen belegten Herdenbewegungen zeigten, dass das geplante Einzäunen des Ostteils des Parks (als Weideland für die Maasai) die Wanderungen massiv behindern würde.

Michael Grzimek kam am 10. Januar 1959 ums Leben, nachdem sein oben abgebildetes Kleinflugzeug bei den Dreharbeiten mit einem Geier[12] zusammenstieß. Die Kolonialherren warteten die Ergebnisse der Grzimeks nicht ab. Einerseits wurden dem Serengeti-Nationalpark im Norden Gebiete angestückelt. Im Osten aber wurde den Maasai das Ngorongoro Conservation Area (das hellgrüne Gebiet auf der Karte oben) für ihr Vieh zum Weiden zugestanden, war ab sofort nur mehr Wildschutzgebiet, das sich wilde und domestizierte Tiere teilen sollten.

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Für die Serengeti bestehen dieselben Probleme auch im 21. Jahrhundert fort. Ohne sich um internationale Grenzen zu kümmern, migrieren alljährlich circa 2 Millionen Gnus (wildebeest), Zebras und Gazellen von Kenia (Maasai Mara) nach Tansania (Serengeti-Nationalpark) und wieder zurück[14]. Diese 2 Millionen sind übrigens “nur“ Wirtschaftsflüchtlinge, es geht “nur“ um Nahrung und Wasser.

Aber die Grenze ist hier das Problem nicht.

Ein großes wissenschaftliches Team aus sieben verschiedenen Ländern hat Material aus vierzig Jahren (1977 bis 2016) ausgewertet, um die Auswirkungen menschlicher Aktivität auf das Leben der wilden Tiere in der Serengeti auf die Spur zu kommen. Die Ergebnisse lassen daran zweifeln, ob sich die Tierpopulationen mittel- oder langfristig halten werden können.

Um 26% mehr menschliche Besiedlung[15] hat in den an die Kernschutzgebiete grenzenden Serengeti-Teilen für ein Ansteigen ökonomischer Aktivitäten gesorgt. Für die wilden Tiere gibt es heute weniger Gras und zudem ist das Land aufgrund von Einzäunungen (allein seit 2010 um 20% mehr) fragmentiert, was die für die wilden Tiere für Nahrungssuche und auch Fortpflanzung essentielle Beweglichkeit einschränkt.

Weniger Gras gibt es zum einen aufgrund vermehrter domestizierten Graskonsums – im kenianischen Serengeti-Teil ist zum Beispiel die Zahl der Schafe und Ziegen um 276,2% gestiegen –, zum zweiten, weil es zu weniger Buschfeuer (menschengelegte oder natürliche) kommt, wodurch Bäume und Gebüsch Wurzel schlagen können und Grasland verdrängen, und zum dritten, weil die landwirtschaftliche Verwendung zugenommen hat, um 17% innerhalb eines Dritteljahrhunderts. 54% der die Kernschutzgebiete umgebenden Zonen werden nunmehr landwirtschaftlich genutzt und stehen somit nicht als Weideland zur Verfügung.

Dort, wo es keine Zäune gibt, ist den Nutztieren zudem schwer beizubringen, wo die Kernschutzgebietsgrenzen gezogen wurden – 5 km, oft mehr, dringen die sichtbaren Nutztierpfade ins Kernschutzgebiet ein und zwischen 1977 und 2016 haben sich die Fälle solch “illegalen“ Eindringens ins kenianische Maasai Mara-Schutzgebiet um 1.053% angestiegen, was Rinder betrifft und um 1.174%, was Schafe und Ziegen betrifft.

Folge davon ist, dass die Zahl der im Schutzgebiet lebenden wilden Tiere dramatisch abgenommen hat, je nach Tierart zwischen 40% und 93%. Dabei scheint der kenianische Serengeti-Teil – hierher kommen oder kamen die Tiere in der Trockenzeit für Wasser und Futter – noch stärker betroffen als der tansanische. Den gestiegenen Nutzviehzahlen stehen bei dort lebenden Giraffen, Elenantilopen (Elands) und Topi-Leierantilopen Rückgänge zwischen 54 und 93% gegenüber, bei den migrierenden Gnus und Zebras waren es minus 80 bzw. minus 75%.

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Freilich ist bei alledem die Frage zu stellen, warum die BewohnerInnen der Satten Welt die sie umgebende Natur bis vor kurzem bedenkenlos ausrotten durften – die Maasai aber nicht.

Sollen wilde Tiere und Natur vor den Schwarzen geschützt werden, damit die Weißen sie (mit ihren Foto- und Video-Apparaten) besser jagen können?

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Und jetzt noch ein kleiner Ausflug in die Geschichte. Und zwar die Geschichte Madagaskars. Abermals geht es um die Interaktion von Menschen und Tieren.

Weltweit sind in den letzten 40.000 Jahren die meisten Megafauna-Arten ausgestorben – riesige Tiere konnten sich über das Ende der letzten Kaltzeit[18] vor 10.000 bis 12.000 Jahren nur in Afrika und Südasien halten. Anderswo starben alle über 1.000 kg und 80% der 100 bis 1.000 kg schweren Tiere aus. Während Elefanten, Nashörner und Flusspferde in Afrika (die asiatischen Elefanten auch in Südasien) überlebten, starben in Europa zum Beispiel Wollhaarmammut, Wollnashorn, Riesenhirsch, Steppenwisent, Höhlenlöwe und Höhlenhyäne aus. Bereits zuvor hatten die Europäischen Waldelefanten, das Waldnashorn, das Steppennashorn und der Höhlenbär in Europa zu existieren aufgehört.

In Madagaskar hingegen verschwanden die meisten Großtierarten sehr viel später, zwischen den Jahren 700 und 1.000 unserer Zeitrechnung. Davon waren insbesondere die Madagassischen Flusspferde, die Riesenfossa (bis zu 2 Meter lange, pumaähnliche Raubkatzen), riesige Faultier-Lemuren (bis zu 200 kg schwer) und andere riesige Primaten sowie die straußenähnlichen, bis 400 kg schweren und bis zu 3 Meter großen Elefantenvögel betroffen. Lange lange Zeit hatten sie hier gelebt – warum starben sie innerhalb von ein paar hundert Jahren aus?

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Nun haben sich zwei Paläoklimatologen und eine Paläontologin zusammengetan, um die Gründe zu erforschen[20].

Das Klima war als schuldig vermutet worden, dass es weniger geregnet hätte in dieser Zeit. In madagassischen Höhlen wurden Stalagmiten untersucht, das sind die vom Boden in die Höhe wachsenden Tropfsteine, deren chemische Zusammensetzung geben ähnlich wie die Jahresringe der Bäume Auskunft über die Zeit, als sie entstanden.

Nein, keine Dürre in Sicht. Über die letzten 2.000 Jahre gab es nur geringfügige Schwankungen und die Zeit zwischen 780 und 960 waren sogar etwas feuchter als der langjährige Durchschnitt.

Nächste Verdächtige: JägerInnen. Waren Menschen der großen Tiere Verderbnis, weil sie sie aßen?

Die erste menschliche Besiedlung fand nach neuersten Erkenntnissen vor 10.500 Jahren statt. Die heute lebenden MadagassInnen gehen aber auf zwei spätere Einwanderungswellen zurück, die erste aus Indonesien vor circa 2.000 bis 3.000 Jahren und die zweite aus Festlandafrika vor 1.500 Jahren. Alles vor der Zeit des großen Großtiersterbens. Auch gibt es offenbar genug Großtierknochenfunde mit “Fleischhauereispuren“ (ich übersetze eine zu eins aus dem Englischen: butchery marks), um sagen zu können, dass das Jagen über die Zeit nicht zugenommen hatte, dass seit langem große Tiere von Menschen gejagt worden waren, ohne dass das zu einer Gefährdung ihres Bestandes geführt hätte.

Besagte Stalagmiten hatten bei ihrer Analyse einen anderen Hinweis ergeben – die Anteile der Kohlenstoff-Isotope 12C und 13C um das Jahr 900 unserer Zeitrechnung spiegelten einen Wechsel von Wald- zu Grasland wider. Auch die Analyse von Schlamm am Grund von Seen, die Pollenkörner zutage förderte, deutete eindeutig in diese Richtung. Und die Sedimente von See-Böden ergaben für die uns interessierende Zeitspanne eine Zunahme an Holzkohleresten und Sporormiella-Pilzen, letztere ein typischer Bestandteil der Ausscheidungen von großen pflanzenfressenden Tieren wie Rindern.

Es sieht ganz so aus, als wäre es zwischen den Jahren 700 und 1000 zu einem relative raschen Wechsel in der madagassischen Ökonomie gekommen, zu einem Übergang von Jagen und Sammeln zu Viehzucht und Brandrodungsfeldbau (in Madagaskar “Tavy“ genannt). Die veränderte wirtschaftliche Basis bedeutete, dass mehr Menschen ernährt werden konnten. Weniger Wald und höherer menschlicher Bevölkerungsdruck ließen für die Megafauna aber keinen Platz mehr.

Nicht die Menschen an sich sind somit der Tiere Feinde – das, was sie mit Mutter Erde anfangen und wie sie in die Ökologie eingreifen und eingegriffen haben, kann zum Problem werden. Wie wir mittlerweile zur Genüge wissen, auch für die Menschen selbst.

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So, denke ich, sieht Zufriedenheit aus. Eine vielleicht überlegenswerte Alternative zu Nutzenmaximierung und der Jagd nach Profiten.

 

Endnoten:

[1] Gnu-Herde 1930, Foto Walter Mittelholzer, ETH-Bibliothek_LBS_MH02-07-0360, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:ETH-BIB-Eine_Herde_Gnus-Kilimanjaroflug_1929-30-LBS_MH02-07-0360.tif.

[2] Dessen höchste Erhebung, heute “Kibo“, hieß eine Zeit lang Kaiser-Wilhelm-Spitze oder auch Wilhelmskuppe.

[3] Zwei Jahre nach dem Erwerb der zivilen Fluglizenz, ein Jahr nach Abschluss seiner Militärpilotenausbildung gründete er 1919 mit seinem Kollegen Alfred Comte die Mittelholzer und Co. Luftbildverlagsanstalt und Passagierflüge. Diese Firma fusionierte 1920 mit der Ad Astra Aero, deren Direktor und Chefpilot Mittelholzer wurde. Als aus dieser 1931 die Swissair wurde, wurde Mittelholzer deren technischer Direktor.

[4] Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Mittelholzer) verrät nicht, um welche Illustrierte es sich handelt. Mehr Fotos gibt’s zum Beispiel auf https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Serengeti. Über 100.000 Fotos hat Mittelholzer hinterlassen. Ungefähr 18.000 davon befinden sich heute im Bildarchiv der ETH-Bibliothek in Zürich.

[5] Bei ihrem zweiten Afrikaflug – inzwischen hatte sie im Alleinflug die Welt umrundet – hatte sie insbesondere mit der Kolonialbürokratie zu kämpfen: in Juba, heute Hauptstadt des Südsudan, wurde sie festgehalten: ohne männliche Begleitung dürften Frauen den Sudan nicht überfliegen. Und nein: Es handelte sich nicht um eine saudische Kolonie, sondern um eine britische. Elly Beinhorn erhielt schließlich eine Sondergenehmigung und kam bis Kapstadt.

[6] Masai mara, Foto Christopher Michel 5.9.2013, in Schwarz-weiß transformiert und zugeschnitten GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Masai_mara_(15415089667).jpg.

[7] Tanganjika wurde am 9.12.1961 unabhängig, Sansibar am 10.12.1963. Die beiden vereinten sich am 26.4.1964 zu Tansania (der Name gilt seit Oktober 1964).

[8] Dunkelgrün: Nationalparks, hellgrün: Schutzgebiet, gelb: Wildreservat. Ausschnitt aus der Karte der Nationalparks und Schutzgebiete Tansanias, erstellt von Bamse am 29.5.2007, zugeschnitten von GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Parks_Tanzania.svg.

[9] Nicht nur afrikanischer. Nach seiner Pensionierung engagierte er sich insbesondere für die Einrichtung des nordbayerischen Nationalparks Steigerwald – es wurde schließlich nur ein Naturpark Steigerwald daraus.

[10] Nach eigenen Angaben ist Okapia eine “wissenschaftliche Universalbildagentur“ mit Spezialisierung auf “Wildlife, Wissenschaft & Medizin“. Siehe https://okapia.de/.

[11] Eine Dornier Do 27, eines der beiden für “Serengeti darf nicht sterben“ verwendeten Flugzeuge; keine Angaben zu FotografIn oder Datum, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Do_27_D-ENTE.JPG.

[12] Heute machen sich die Geier in Afrika rar – dafür gilt es, auf die Geierfonds (Vulture Funds) aufzupassen, die der finanziellen Lage im Ausland hochverschuldeter Länder den Todesstoß versetzen können.

[13] Durchqueren des Mara-Flusses, ich glaube, es handelt sich um Wildebeest=Gnus. “Maasai Mara“ heißt der im Norden an den tansanischen Nationalpark angrenzende kenianische, 1.510 km2 große Nationalpark. Foto Lip Kee 29.8.3008, überarbeitet von GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mara_River_Crossing_-_Flickr_-_Lip_Kee.jpg.

[14] Meine Quelle hier und für die Folge ist Joseph Ogutu, People are taking a huge toll on the plains of the Serengeti-Mara, TheConversation 1.4.2019, https://theconversation.com/people-are-taking-a-huge-toll-on-the-plains-of-the-serengeti-mara-114389.

[15] In dem ansonsten exzellenten Artikel Joseph Ogutus ist nicht immer genau ausgewiesen, auf welche Jahre und/oder auf welche Gebiete sich die Zuwächse/Abnahmen beziehen. Der zugrundeliegende Artikel ist leider nicht öffentlich zugänglich: Michiel P. Veldhuis, Mark E. Ritchie, Joseph O. Ogutu, Thomas A. Morrison, Colin M. Beale, Anna B. Estes, William Mwakilema, Gordon O. Ojwang, Catherine L. Parr, James Probert, Patrick W. Wargute, J. Grant C. Hopcraft, Han Olff, Cross-boundary human impacts compromise the Serengeti-Mara ecosystem, Science 29.3.2019, Bd.363, Nr.6434, pp.1424ff, DOI: 10.1126/science.aav0564, http://science.sciencemag.org/content/363/6434/1424.

[16] Wildebeest (Gnus) beim Überqueren eines Flusses, Foto Stefan Swanepoel 2008, von GL in Schwarz-weiß transformiert, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wildebeest_crossing_river_-_Stefan_Swanepoel.jpg.

[17] Im kenianischen Serengeti-Teil, Foto Jay Aremac 12.8.2012, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Reflection_Masai_Mara.jpg.

[18] Der Fachterminus ist “Quartäre Aussterbewelle“, der Höhepunkt des Aussterbens fand am Übergang vom Pleistozän zum Holozän (der Nacheiszeit) vor etwas mehr als 10.000 Jahren statt. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4re_Aussterbewelle

[19] Flusspferde in der Serengeti, Foto Alex Petrenko 9.2.2012, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Serengeti,_Tanzania_-_panoramio_(8).jpg.

[20] Ihre Ergebnisse fassen sie zusammen in Nick Scroxton, Laurie Godfrey, Stephen Burns, Last of the giants: What killed off Madagascar’s megafauna a thousand years ago? TheConversation 29.3.2019, https://theconversation.com/last-of-the-giants-what-killed-off-madagascars-megafauna-a-thousand-years-ago-112672. Die Studie selbst ist leider nicht öffentlich zugänglich: Laurie R. Godfrey, Nick Scroxton, Brooke E. Crowley, Stephen J. Burns, Michael R. Sutherland, Ventura R. Pérez, Peterson Faina, David McGee, Lovasoa Ranivoharimanana, A new interpretation of Madagascar’s megafaunal decline: The “Subsistence Shift Hypothesis”, Journal of Human Evolution, Bd.130, Mai 2019, pp.126-140, https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0047248418303221?via%3Dihub.

[21] Flusspferde in der Serengeti, Foto Alex Petrenko 9.2.2012, zugeschnitten GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Serengeti,_Tanzania_-_panoramio_(19).jpg.

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