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Ein Segen für die Welt – doch nicht gefeit gegen Rassismus

Günther Lanier, Ouagadougou, 24.2.2021

Bei unseren Mitmenschen unterscheiden wir zwischen uns wohlgesonnenen und uns feindlich gesinnten, zwischen solchen, die uns guttun, und solchen, die wir besser meiden, weil sie unserem Wohlbefinden abträglich sind, weil sie uns in einem weiteren Sinn wehtun.

Dieselbe Überlegung können wir auf Länderebene anstellen: Welches Land tut uns und unserem Umfeld gut[1] und welches nicht?

Und wenn wir diese Betrachtung auf die globale Ebene ausweiten, die Reflexion systematisieren und quantifizieren, um den Impakt eines Landes auf die ganze Welt zu messen, dann können wir eine Rangfolge erstellen, aus der nicht nur ersichtlich wird, welche Staaten der Welt gut- und welche ihr schlechttun, sondern aus der sogar Welt-Beste und Welt-Schlechteste und alle Zwischenpositionen hervorgehen.

Seit gestern weiß ich, dass jemand seit mehreren Jahren – seit 2014, um genau zu sein – ein solches Unterfangen wagt, es gibt nämlich einen goodcountry-Index[2]. “Wagen“ ist hier das angezeigte Wort, denn “Guttun“ messbar machen, muss scheitern – noch mehr als bei anderen Indizes gilt hier, dass das Bemühen um Vergleichbarmachen und die dazu nötigen Vereinfachungen von allem Anfang an ausschließen, dass er “Recht hat“.

Dennoch kann ein solcher Index nützlich sein. Denken wir nur ans BIP, von dem wir längst wissen, mit wie argen Mängeln es behaftet ist, und dennoch nutzen wir es, gerade weil es (fälscht, weil es) vereinfacht, weil es uns einen ersten Eindruck vermittelt, wie grob er auch sein mag. Was hat es also mit diesem Gut-Land-Index auf sich?

Gutes oder Schlechtes tun kann ein Land der Welt gemäß goodcountry-Index in sieben Kategorien[3]:

Wissenschaft & Technologie: Als Subindikatoren fungieren die Zahl der ausländischen StudentInnen, die ein Land vorweisen kann, ebenso wie der Export wissenschaftlicher Zeitschriften, die Anzahl der in internationalen Journals veröffentlichten Artikel, die Menge der NobelpreisträgerInnen eines Landes und die Summe der von dort gestellten Patentanträge.

Kultur: Zur Beurteilung dienen die Exporte kreativer Güter (auf Basis von Daten der Unctad, der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung), die Exporte kreativer Dienstleistungen (Daten des Internationalen Handelszentrums/ITC), ausstehende Beitragszahlungen an die Unesco (als Negativ-Indikator, also umso weniger, desto besser), Reisefreiheit im Sinn von Anzahl der Länder, in die Staatsangehörige visumsfrei reisen können, und schließlich die Pressefreiheit (gemäß Reporter ohne Grenzen und Freedom House-Index).

Friede und Sicherheit: Indikatoren sind die Menge entsandter Blauhelme und die Internet-Sicherheit (Daten der Internationalen Fernmeldeunion/ITU) und drei negative Indikatoren: die Rückstände bei Beiträgen für internationale Friedensmissionen, die Zahl der Opfer internationaler Konflikte und die Exporte von Waffen und Munition (Daten des Internationalen Handelszentrums/ITC).

Weltordnung: Hier zählen der Anteil von Staatsangehörigen, die für wohltätige Zwecke spenden, die Menge aufgenommener Flüchtlinge, die Anzahl unterzeichneter UN-Verträge (laut treaties.un.org) und als negative Indikatoren die Zahl verursachter, also “vertriebener“ Flüchtlinge (laut Hohem Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen/UNHCR) und die Bevölkerungswachstumsrate.

Umwelt und Klima: Negative Indikatoren sind der ökologische Fußabdruck, der Verbrauch von Substanzen, die für die Ozonschicht schädlich sind, sowie der Export gefährlicher Pestizide; positive Indikatoren sind die Einhaltung multilateraler Umwelt-Abkommen und der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch.

Wohlstand und Gleichheit: Hier zählen die Offenheit für Handel (Daten der Weltbank), die Zahl der ins Ausland entsandten Freiwilligen und EntwicklungshelferInnen, die ins Ausland fließende Menge an Direktinvestitionen, die in die Entwicklungszusammenarbeit fließenden Beträge und als negativer Indikator die für MigrantInnen bei Überweisungen zurück in die Heimat anfallenden Kosten.

Gesundheit und Wohlbefinden: Subindikatoren sind die Quantität an Lebensmittelhilfe, die Menge exportierter pharmazeutischer Produkte, Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Pflichtbeitrag hinaus, Beiträge zu humanitärer Hilfe und das Einhalten internationaler Gesundheitsbestimmungen (gemäß WHO).

Alle Werte werden in Bezug gesetzt zur Größe eines Landes, denn es ist klar, dass zum Beispiel São Tomé und Príncipe von vornherein um sehr vieles weniger Einfluss auf den Rest der Welt haben kann als zum Beispiel Nigeria. Dann wird gereiht und der Gesamtrang eines Landes entspricht dem Durchschnitt der Ränge der sieben Kategorien, die wiederum dem Durchschnitt der Ränge ihrer je fünf Subindikatoren entsprechen.

Über die Subindikatoren lässt sich freilich streiten – liefert die moderne Wissenschaft zum Beispiel wirklich einen positiven Beitrag für die Welt? wieso ist ein hohes Bevölkerungswachstum schlecht für die Weltordnung? von der Entwicklungszusammenarbeit und den ausländischen Direktinvestitionen ganz zu schweigen… Aber so ist der goodcountry-Index nun einmal und wichtig ist, seine Zusammensetzung zu kennen, um zu verstehen wie viel oder wenig er aussagt und wo er voreingenommen ist.

Ja und? Wer ist WeltmeisterIn?

Nach all diesen Erklärungen nun die Ergebnisse[4]: Die Goldmedaille geht an Schweden, Silber an Dänemark, Bronze an Deutschland. Als Vierter nicht mehr am Podest ist Kanada, Fünfte sind die Niederlande vor Finnland, Frankreich, Großbritannien, Spanien… Österreich rangiert auf Platz 14, die Schweiz auf 17, die USA abgeschlagen auf Platz 38.

Es hat also alles seine rechte Ordnung: Europa tut der Welt eindeutig am besten, gerade einmal Kanada ist ganz vorne noch mit dabei. Wie auf dieser wunderbaren alten Karte, wo Europa als gütige Königin dargestellt ist:

 [5]

149 Länder werden im goodcountry-Index erfasst, letztes ist Libyen, vorletztes Jemen.

Wie schaut’s mit Afrika aus?

Natürlich nicht gut. Von hier wird ja wenig Wissenschaft, wird eher Sport exportiert. Wenige Expats überweisen ihre Gehälter in den Rest der Welt, afrikanische Unternehmen sind selten zu Direktinvestitionen im Ausland imstande, Entwicklungszusammenarbeit wird meist erlitten, nicht geleistet…

Dennoch habe ich hier eine Tabelle mit den Rängen der afrikanischen Länder zusammengestellt. Für die Reihung in den sieben Unterkategorien bitte selbst die Originalquelle[6] konsultieren.

Afrikanischer Champion ist Südafrika – im globalen Ranking finden wir es knapp hinter den USA –, Mauritius und Marokko komplettieren das Stockerl.

Die Reihung – 40 der 55 afrikanischen Staaten sind erfasst, Äthiopien, Sudan, Südsudan, Tschad sind unter den fehlenden – folgt in vielem nicht der “Entwickeltheit“ der jeweiligen Länder. So sind die Seychellen und Botswana zum Beispiel recht weit hinten zu finden, die meisten nordafrikanischen Länder mit Ausnahme Marokkos ebenfalls.

Ich will hier nicht versuchen, die Ergebnisse im Einzelnen nachzuvollziehen – dazu müsste ich mich auf die Ebene der Subindikatoren begeben, das wäre sehr aufwändig[7]. Ausnahmsweise interessiere ich mich jetzt mehr für die europäische Seite, und zwar konkret für Schweden, für den Index-Sieger.

Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, also lange vor der Erfindung des goodcountry-Indexes, hat sich Schweden als “moralische Supermacht“ etabliert. Während des Zweiten Weltkrieges hatte das Land seine Neutralität wahren können, diente ExilantInnen als Zwischenheimat (darunter den Politikern Willi Brandt und Bruno Kreisky oder der Kernphysikerin Lise Meitner, der Entdeckerin der Kernspaltung). Das hat vielleicht den Grundstein gelegt. Es hatte kein Kolonialreich, um deren Unabhängigkeit es Konflikte gegeben hätte, konnte vor der UNO aktiv anti-koloniale Befreiungskämpfe unterstützen, finanzierte zum Beispiel den südafrikanischen ANC. Und war für Flüchtlinge so offen wie kein anderes europäisches Land. Zahlte mehr Entwicklungshilfe als die anderen. Und es setzte sich für globale Gerechtigkeit ein, für Solidarität, für Gleichheit, insbesondere auch die zwischen den Geschlechtern. Fast ließe sich sagen, dass Schweden im Ruch der Heiligkeit stand. Vieles davon gilt auch heute noch – nicht umsonst ist es die Nummer 1 unter den “guten“ Ländern.

Und doch ist das nur ein Teil der Wahrheit.

Zum einen hatte sich Schweden sehr wohl auch am Kolonialismus beteiligt – nicht lange und nicht sehr erfolgreich, aber es gab eine Schwedische Westindien-Kompanie, es gab die Insel-Kolonie Sankt Bartholomäus, es gab eine Svenska Afrikanska Kompaniet (Schwedische Afrika-Gesellschaft) und die Svenska Guldkusten (Schwedische Goldküste) mit einer Reihe von Forts und Handelsstützpunkten im heutigen Ghana. Und es hat sehr wohl auch schwedischen Sklavenhandel gegeben, ab 1650 an der Goldküste und im 18. und 19. Jahrhundert  auch in der Karibik.

 [8]

Und auch der Rassismus war in Schweden kein Fremdwort. In der Zwischenkriegszeit beschloss das Parlament die Einrichtung eines staatlichen Forschungsinstituts, das die Rassenbiologie Schwedens untersuchen, fördern und bewahren sollte. Damals war die Vorstellung allgemein verbreitet, dass SchwedInnen einer überlegenen nordischen Kategorie weißer EuropäerInnen angehörten[9].

Heute sind 15-20% der schwedischen Bevölkerung außereuropäischer Abstammung. Unter ihnen ist Arbeitslosigkeit deutlich verbreiteter als unter Einheimischen und die Einkommensunterschiede sind enorm – je besser ausgebildet, umso größer: Afrikanische SchwedInnen mit Universitätsabschluss verdienen 49% weniger als Einheimische mit derselben Ausbildung.

Solche Unterschiede gibt es anderswo auch. Tatsache ist, dass Schweden, obwohl es kaum als “Kolonialmacht“ durchgeht, vom kolonialen System profitiert hat und dass das heutige globale sozio-ökonomische System und die internationalen Kräfteverhältnisse zutiefst vom Kolonialismus geprägt sind. Die ProfiteurInnen – und dazu gehören neben den SchwedInnen insbesondere auch die ÖsterreicherInnen, auch wenn die Habsburger-Monachie keine Überseekolonien besaß – die ProfiteurInnen also tun sich schwer, das anzuerkennen. Und noch schwerer tun sie sich, auf Macht und Einfluss zu verzichten, die sie daraus abgeleitet sind.

Doch kehren wir zur moralischen Supermacht zurück – ein Status, auf den Schweden mächtig stolz ist, der eine Vorbild-Komponente ebenso beinhaltet wie einen diesbezüglichen Auftrag zum Missionieren.

Was Rassismus betrifft, wird 2021 der zwanzigste Jahrestag von Durban-Deklaration und -Aktionsplan (Durban Declaration and Programme of Action)[10] gefeiert, Schlusspunkt der von 31. August bis 7. September 2001 im südafrikanischen Durban abgehaltenen Welt-Konferenz gegen Rassismus, rassische Diskriminierung, Xenophobie und ähnliche Intoleranz (World Conference against Racism, Racial Discrimination, Xenophobia and Related Intolerance). Deklaration und Aktionsplan sind “weltweit das umfassendste Menschenrechtsinstrument gegen rassische Diskriminierung. Unter anderem verlangen (sie) ein Ende der vom Kolonialismus etablierten rassischen Strukturen, und dass betroffene Staaten den anhaltenden Auswirkungen des transatlantischen SklavInnenhandels ein Ende bereiten und sie rückgängig machen.“[11]

Das ist zweifellos keine leicht zu erfüllende Forderung. Dass es – wollen wir Gerechtigkeit verwirklichen – versucht werden sollte, daran besteht jedoch kein Zweifel. Großbritannien, Frankreich und andere haben sich aber beständig gegen die Implementierung von Durban-Deklaration und -Aktionsplan gewehrt. Schweden hat sie dabei unterstützt. So wurde bei der UNO-Generalversammlung zu Sylvester 2020 die Resolution 75/237 verabschiedet: “Ein globaler Aufruf zu konkretem Handeln zum Eliminieren von Rassismus, rassischer Diskriminierung, Xenophobie und ähnlicher Intoleranz und zur umfassenden Implementierung und zum Weiterverfolgen von Durban-Deklaration und -Aktionsplan“[12].

106 haben für die Resolution gestimmt, 14 dagegen, 44 haben sich der Stimme enthalten, 29 haben sich nicht an der Abstimmung beteiligt. Unter den Gegenstimmen waren die Hauptkolonialmächte Frankreich und Großbritannien, dazu Deutschland mit seinen Völkermordvorwürfen aus seinem kurzlebigen Kolonialreich vor dem 1. Weltkrieg und freilich auch die USA, die ja schon in Durban mit ihrem Widerstand Aufsehen erregt hatten.

Unter den Stimmenthaltungen war Schweden, auch Österreich und auch die Ex-Kolonialmächte Portugal und Spanien[13].

Freilich lässt sich das Problem von Rassismus und Wiedergutmachung kolonialen Unrechts nicht auf die Haltung zu dieser UNO-Resolution reduzieren.

Dennoch.

Zwar ist vom kurz-grünen Österreich wohl nicht mehr zu erwarten als eine Stimmenthaltung (vom kurz-blauen schon gar nicht und vom kernigen genauso wenig).

Aber Schweden? Setzt Schweden nicht seinen wertvollen Ruf in der Welt aufs Spiel?

[14]

Freilich wäre es für Schweden auch an der Zeit, die innere Kolnialisierung aufzuarbeiten: die der SamInnen[15] nämlich, älteren Semestern wohl noch als LappInnen bekannt. Und dabei sollte nicht nur an Gedenkfeiern und Ähnliches, nur Symbolisches gedacht werden[16].

***

Endnoten:

[1] Die dem Artikel vorangestellte Zeichnung zeigt ein Rentier der im Norden Skandinaviens beheimateten SamInnen – warum, wird sich am Ende des Artikels erweisen. Gezeichnet von Premeditated am 6.3.2020, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saami_reindeer.svg.

[2] Siehe https://www.goodcountry.org/index/about-the-index/. Geschaffen wurde er von einem Simon Anholt, der hat in Oxford Ethnologie studiert, ist jetzt Politikberater und beschäftig sich abgesehen vom goodcountry-Index insbesondere mit branding für Länder und Orte, also mit ihrem Ruf und dem Entwickeln von “Markennamen“.

[3] Siehe https://www.goodcountry.org/index/source-data/ und genauer im Excel-sheet https://docs.google.com/spreadsheets/d/1uSCjyAOYRvRGD2xwlFmcjLrIJ7-V_yO_y7YPgPJA6nI/edit#gid=1277208994.

[4] Laut https://index.goodcountry.org/.

[5] Die Idee, diese Karte zu verwenden, stammt aus dem Artikel von Michael McEachrane, Will European countries ever take meaningful steps to end colonial legacies? The Conversation 22.2.2021, der mir auch verraten hat, dass es den goodcountry-Index gibt und der mir weiter unten zu Schweden teilweise als Quelle dient; https://theconversation.com/will-european-countries-ever-take-meaningful-steps-to-end-colonial-legacies-148581. Die Karte – laut https://commons.wikimedia.org/wiki/Atlas_of_Europe stammt sie aus dem 16. Jahrhundert – befindet sich im Comenius-Museum in Naarden, östliche von Amsterdam – Jan Amos Comenius lebte 1592-1670; Foto 28.8.2006, FotografIn nicht genannt, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Europe_as_a_queen_map.JPG.

[6] Wie bereits angegeben: https://index.goodcountry.org/.

[7] Zumal auf der goodcountry-Webseite nur die Rangfolgen für die sieben Kategorien offengelegt sind. Für deren Subindikatoren gälte es, die Originalquellen zu konsultieren.

[8] Das schwedische Fort Carlsborg oder Carolusborg am Cabo Corse, später Cape Coast Castle genannt, Abbildung aus Ole Feldbæk, Ole Justesen, Danmarks Historie – Kolonierne i Asien og Afrika, Kopenhagen 1980, Foto Greenhill, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:CapeCoastCastle1682_300dpi_001.jpg.

[9] Ich folge hier dem oben bereits erwähnten Artikel von Michael McEachrane, Will European countries ever take meaningful steps to end colonial legacies? The Conversation 22.2.2021, https://theconversation.com/will-european-countries-ever-take-meaningful-steps-to-end-colonial-legacies-148581.

[10] Für den Text der Deklaration siehe https://www.un.org/en/durbanreview2009/pdf/DDPA_full_text.pdf.

[11] Michael McEachrane in dem zitierten Artikel. Übersetzung GL.

[12] Herunterladbar auf https://digitallibrary.un.org/record/3896585?ln=en#record-files-collapse-header.

[13] Siehe https://digitallibrary.un.org/record/3896183?ln=en.

[14] Steuereintreiber bei den SamInnen, 17. oder 18. Jhdt. Abbildung in Rolf Kjellström, Samernas liv, Kristianstad (Carlsson Bokförlag) 2003, ISBN 91-7203-562-5, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Skatteuppb%C3%B6rd_hos_samerna.jpg?uselang=de.

[15]


Siedlungsgebiet der SamInnen. Freilich ist nicht nur Schweden betroffen. Keine Information, wer diese Karte wann gezeichnet hat; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:LocationSapmi.png.

[16] Michael McEachrane erwähnt die Einrichtung des Forum för levande historia (Lebendes Geschichtsforum) am Ende seines Artikels als Hoffnungsschimmer, dass in Sachen Rassismus und Aufarbeitung kolonialer Vergangenheiten schon auch etwas weitergeht. Ich habe beim Betrachten ihrer Webseite (https://www.levandehistoria.se/english) den Eindruck, dass diese dem Kulturministerium unterstehende öffentliche Agentur allzu bescheidene, eben vor allem symbolische, Ziele verfolgt. Ich irre mich gerne.

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