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Im Würgegriff. Wenig(er) Raum für Kritik.

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Günther Lanier, Ouagadougou, 5.8.2020.

Ich habe den Eindruck, dass in letzter Zeit afrikaweit Kritik an den Mächtigen eingeschränkt wird. Freiraum für Widerstand gegen die staatliche Macht schrumpft. Schutz vor dem Coronavirus kann der Repression dabei als Vorwand dienen. Mein Artikel behandelt Beispiele aus drei Ländern im Osten des Kontinents: Simbabwe, Tansania und Uganda.

In keinem dieser Länder ist absehbar, dass sich der Widerstand zu einem Volksaufstand gegen das gegenwärtige Regime ausweiten könnte[1]. Die große Protestbewegung, die derzeit das politische System Malis erschüttert, der algerische Hirak 2019-20, die Massenproteste im Sudan 2018-19, die ebenso wie der Volksaufstand in Burkina Faso 2014 zum Sturz des Langzeitherrschers führten, sie alle sind Phänomene einer anderen Kategorie, agieren freilich in einem ebensolchen Kontext von Missbrauch von Staatsmacht.

Das dem Artikel vorangestellte Foto zeigt Mame Balla und Pape Mor Lô beim Ringkampf[2]. Im Unterschied dazu wird in der politischen Arena nicht mit gleichen Waffen gekämpft. Die staatlichen Sicherheitskräfte, die den offensichtlichsten Teil des Unterdrückungsapparates stellen, verfügen über deutlich mehr physische Ressourcen als die Widerständigen, die sich stattdessen auf Moral und (Menschen)Rechte stützen.

Den Titel meines Artikels habe ich mir von der simbabwischen Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga geborgt. In einem Reuters-Interview meinte sie gestern, es sei so, als befänden sich die Leute in Simbabwe im Würgegriff: “It’s like the people of Zimbabwe are in a chokehold”[3]. Vernachlässigung und Misswirtschaft hätten dafür gesorgt, dass anständige Ernährung (“a decent meal“) und medizinische Versorgung für die meisten außer Reichweite seien. Da könne sie nicht schweigen.

 [4]

Als sie letzten Freitag (31.7.2020) an Protesten gegen das Regime Präsident Emmerson Mnangagwas teilnahm, sie trug gerade ein Plakat, wurde sie in einen Polizeiwagen geladen. Sie hätte die Lockdown-Regeln gebrochen und eine illegale Versammlung veranstaltet, hieß es. Sie verbrachte eine Nacht im Gefängnis, dann wurde sie gegen Kaution freigelassen. Sie habe Glück gehabt, andere Inhaftierte sollen entführt und gefoltert worden sein[5].

Tsitsi Dangarembga wirft ihre Bekanntkeit in die Waagschale. Sie schrieb das Drehbuch von Neria, einen 1993 herausgekommenen Film, kein anderer simbabwischer Film war je finanziell so erfolgreich. Und ihr fünf Jahre zuvor veröffentlichter Roman “Nervous Condition“ ist Schul-Lektüre. Seit 28. Juli 2020 findet sich nun “This Mournable Body“, der dritte Teil ihres halb-autobiographischen Romanwerkes[6], auf der longlist des renommierten Booker-Preises[7].

Am Montag, den 4. Juli 2020, versprach Präsident Emmerson Mnangagwa in einer Fernsehansprache[8], dass mit Oppositionellen und MenschenrechtsaktivistInnen kompromisslos umgegangen würde. Er verdammte die “Machenschaften zerstörerischer, terroristischer Oppositionsgruppen“. “Diejenigen, die Hass und Disharmonie betreiben, können nie gewinnen. Die faulen Äpfel werden aussortiert werden. Das Gute wird über das Böse triumphieren.“[9]

Schon das Vokabular verheißt Arges.

 [10]

Etwa 1.500 km nordnordöstlich der simbabwischen Hauptstadt liegt die tansanische, Dodoma. Von dort stammt dieses Foto von Tundu Lissu bei einer Wahlkampfveranstaltung vor fünf Jahren. Fürchtet das Regime Präsident Magufulis diesen Oppositionellen, der offenbar Massen mobilisieren kann?

Der Rechtsanwalt, Chadema[11]-Politiker und damals Parlamentsabgeordnete wurde am 7. September 2017 in seinem Auto auf dem Parkplatz des Parlamentes mehrfach angeschossen und schwer verletzt. Wenige Wochen zuvor hatte er erklärt, dass er vom Geheimdienst verfolgt würde. Nach Monaten auf einer Intensivstation in Nairobi wurde er in ein Spital in Brüssel verlegt. Nach mehr als 20 Operationen und einer langen Remobilisation ist er nun am 27. Juli 2020 nach Tansania zurückgekehrt[12]. In der Zwischenzeit hatte er wegen Abwesenheit sein Parlamentsmandat verloren.

Mittlerweile stehen wieder Wahlen an. Gestern wurde Tundu Lissu von seiner Partei zu ihrem Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen am 28. Oktober 2020 gekürt. So wird er zum Herausforderer des amtierenden John Magufuli – bei den letzten Wahlen hatte der damalige Chadema-Kandidat Edward Lowassa 40% der Stimmen erhalten. Es wäre eine Premiere – seit der Unabhängigkeit hat in Tansania immer dieselbe Partei geherrscht (lange Zeit als Einheitspartei). Und einen amtierenden Präsidenten vom Thron zu stoßen ist, ist kontinentweit schwierig.

Hoffen wir, dass Tundu Lissu nicht noch einmal nach dem Leben getrachtet wird. Denn Zimperlichkeit im Umgang mit Oppositionellen kann dem Magufuli-Regime wirklich nicht nachgesagt werden. Ende Juni 2020 hat der Vorsitzende einer anderen Oppositionspartei, Zitto Kabwe, mit einigen Partei-GenossInnen eine Nacht im Gefängnis verbracht, weil er “den Frieden gefährde“ – das kann dir offensichtlich leicht passieren: Das Vergehen bestand darin, dass sich die Act Wazalendo-Partei zu einer internen Versammlung getroffen hatte[13]. Ein paar Wochen vorher, am 8. Juni spät in der Nacht, war Freeman Mbowe, der Chadema-Vorsitzende, in Dodoma von Unbekannten angegriffen worden, als er nach Hause zurückkehrte. Dabei ging sein rechtes Bein zu Bruch[14].

Nur vor einem brauchen sich Oppositionelle in Tanzania bisher nicht zu fürchten: dass Coronavirus-Regeln als Vorwand verwendet werden, um sie zu behindern oder einzusperren. Denn Magufuli hat Mitte April das Land zum dreitägigen Beten gegen Covid-19 aufgerufen[15] und die Gebete wurden erhört und so konnte er Anfang Juli sein Land für coronafrei erklären[16]. Naja, ob er da Recht hat?

 [17]

Das ist bei Tansanias nördlichem Nachbarn Uganda anders. Da wurde der Virus als Begründung angegeben, warum für die Präsidentschaftswahlen keine “realen“ Wahlkampfveranstaltungen stattfinden dürfen. Somit wird das Radio zum wichtigsten Wahlwerbemedium. Und da hat die regierende Nationale Widerstandsbewegung[18] (National Resistance Movement/NRM) ganz eindeutig die Nase vorn. Denn nicht nur hält sich der staatliche Radiosender, die Uganda Broadcasting Corporation (UBC), nicht an die vorgeschriebene Gleichbehandlung der verschiedenen KandidatInnen und Parteien[19], die überwiegende Mehrzahl der privaten ugandischen Radiosender gehört der NRM nahestehenden Leuten[20].

Das wird es dem Langzeitoppositionellen Kizza Besigye und dem aufstrebenden Politstar Bobi Wine[21] schwer machen, den seit 1986 amtierenden Präsidenten Yoweri Museveni – er hatte 2017 die Verfassung ändern lassen, damit er auch als Über-75-Jähriger kandidieren darf – vom Thron zu stoßen. Daweil schien der Pop-Star Bobi Wine, nun “Ghetto-Präsident“ und Parlamentsabgeordneter, recht gute Chancen zu haben.

Mit dem Gefängnis haben sowohl Kizza Besigye als auch Bobi Wine schon genügend Bekanntschaft gemacht.

Und auch Stella Nyanzi[22], ein Fixstern am Himmel des ugandischen wenn auch nicht unmittelbar politischen Widerstands, wurde im Mai 2020[23] und dann abermals im Juli 2020[24] wieder festgenommen. Wie berichtet[25], war sie erst am 20. Februar dieses Jahres nach eineinhalbjähriger Haft freigekommen. Im Mai hatte sie für eine bessere Versorgung der UganderInnen mit Lebensmitteln demonstriert, im Juli war sie mit StudentInnen auf dem Weg zum Parlament, um dort eine Petition zu hinterlegen, die Gerechtigkeit für Emmanuel Tegu verlangte, einen Studenten, der in der Woche davor bei einem Überfall am Gelände der Makerere-Universität, wo Stella Nyanzi unterrichtet, zu Tode gekommen war.

Stella Nyanzi provoziert die Mächtigen, bedient sich dabei insbesondere der Methode radikaler Ungehörigkeit (radical rudeness). Zugute kommt ihr dabei, dass sie ihren GegnerInnen auf intellektueller Ebene weit überlegen ist.

Aber wer widersteht, bezahlt dafür. Darum kümmern sich Musevenis Schergen.

 [26]

Zum Artikel-Abschluss noch einmal zurück nach Simbabwe. Dort ist gerade Landwirtschaftsminister Perrance Shiri gestorben, wahrscheinlich am Coronavirus. Einst war er General und er hat in den 1980er Jahren die Fünfte Brigade kommandiert, die in Matabeleland und in den Midlands über 20.000 ZivilistInnen – hauptsächlich Ndebele – auf dem Gewissen hat[27]. Für diese Massaker wird der Shona-Begriff Gukurahundi verwendet, er bezeichnet die frühsommerlichen Regenfälle, die die Felder von Spreu und Staub säubern.

In der Folge wurde Gukurahundi systematisch vergessen. Robert Mugabe, von 1980 bis 2017 Staatschef, nannte es einen “Moment des Wahnsinns” und wollte nicht, dass Diskussionen darüber die nationale Einheit gefährden. Auch sein Nachfolger Emmerson Mnangagwa, zur Gukurahundi-Zeit Staatssicherheitsminister, beschwor “sein“ Volk, die Vergangenheit ruhen zu lassen, sie sei – ließ er bei seinem Amtsantritt verlauten – nicht mehr änderbar. Es gälte, an der Gegenwart zu arbeiten.

Wenn er diesbezügliche Versprechen nur wahrgemacht hätte! Doch vom “Krokodil“, so seit langem sein Spitzname[28], war wohl vor allem Brutalität zu erwarten.

Ich habe den Artikel mit Tsitsi Dangarembga begonnen. Bezüglich Gukurahundi spielt Literatur eine große Rolle. Die weigerte sich nämlich, zu vergessen.

Den Massakern wurden sowohl auf Ndebele (Uyangisinda Lumhlaba/Diese Welt ist unerträglich) von Ezekiel Hleza als auch auf Shona (Mhandu Dzorusununguko/Feinde der Unabhängigkeit) von Edward Masundire literarische Denkmäler gesetzt. Und auf Englisch ebenso: Da sind Peter Godwins weitgehend autobiographisches Mukiwa: A White Boy in Africa (Mukiwa: ein weißer Bub in Afrika) aus 1996, Yvonne Veras The Stone Virgins (Die steinernen Jungfrauen) aus 2002, Christopher Mlalazis 2012 veröffentlichtes Running with Mother (Mit Mutter am Laufen) und Novuyo Rosa Tshumas House of Stone (Haus aus Stein) aus 2018.

Auch in der bildenden Kunst wurde Gukurahundi nicht vergessen. 2010 wurde in der National Arts Gallery in Bulawayo, Simbabwes zweitgrößter Stadt, Owen Masekos Ausstellung Sibathontisele gezeigt. Auf Ndebele bedeutet Sibathontisele “wir tropfen es auf sie” und es bezieht sich auf eine Foltertechnik der Fünften Brigade, wo heißes, geschmolzenes Plastik tropfenweise auf die Opfer fallengelassen wurde.

Die Ausstellung war in Simbabwe nur am Tag der Eröffnung zu besichtigen. Dann wurde sie vom staatlichen Sicherheitsdienst geschlossen und Owen Maseko wurde inhaftiert.

Offensichtlich sind Bilder in den Augen des Regimes gefährlicher als Texte.

Die Ausstellung konnte in der Folge im Ausland gezeigt werden, unter anderem in Nairobi. Diese Bilder Owen Masekos sind am Netz besichtigbar, sie sind leider nicht gemeinfrei und ich habe den Künstler auf die Schnelle nicht erreicht[29].

Ich schließe mit einem Foto Yvonne Veras, der prominentesten unter den erwähnten SchriftstellerInnen, die über Gukurahundi geschrieben haben. Entgegen allem Anschein beabsichtige ich mit dem Bild jedoch keinen versöhnlichen Artikelausklang. Nicht zufällig heißt das Poesie-Buch – Frucht Stella Nyanzis eineinhalbjährigen Gefängnisaufenthalts – “Keine Rosen aus meinem Mund“.

 [30]

Endnoten:

[1] Ich lasse mich gerne überraschen.

[2] Senegalesisches Ringen: Mame Balla gegen Pape Mor Lô in Paris-Bercy bei einer Galaveranstaltung, Foto Pierre-Yves Beaudouin 8.6.2013, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lutte_s%C3%A9n%C3%A9galaise_Bercy_2013_-_Mame_Balla-Pape_Mor_L%C3%B4_-_32.jpg.

[3] MacDonald Dzirutwe, After arrest, Zimbabwean novelist decries state ‘chokehold’, Reuters 4.8.2020, https://www.reuters.com/article/us-zimbabwe-protests-author/after-arrest-zimbabwean-novelist-decries-state-chokehold-idUSKCN2501XH.

[4] Tsitsi Dangarembga, Foto David Clarke, Ayebia Clarke Publishing Ltd. 30.11.2006, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tsitsi_Dangarembga_2006-11.jpg

[5] Hier beruft sie sich auf Informationen von Menschenrechtsgruppen. Ich stütze mich weiter auf das Reuters-Interview.

[6] Ich kenne die beiden ersten Teile, Nervous Conditions (auf Deutsch unter den Titeln “Der Preis der Freiheit“ oder auch “Aufbrechen“ erschienen), Seattle (Seal Press) 1989 (© 1988) und The Book of Not. A sequel to Nervous Conditions, Banbury/Oxfordshire (Ayebia Clarke Publishing Ltd.) 2006. Der 2018 publizierte Roman “This Mournable Body” erzählt Tambas/Tambudzais Geschichte weiter. Die Teile 2 und 3 der “Trilogie“, übersetzt “Das Buch des Nicht“ und “Dieser betrauerbare Körper”, sind meines Wissens nicht auf Deutsch herausgekommen.

[7] 13 Bücher umfasst sie, diese “lange Liste“. Siehe https://thebookerprizes.com/fiction/2020. Am 15.9.2020 wird laut ebenda die shortlist veröffentlicht werden.

[8] Die Rede kann auf https://youtu.be/vdcHDNFYHbg zur Gänze angehört werden, sie dauert 12‘14‘‘. Eine kurze Zusammenfassung findet sich auf BBC, Zimbabwe leader vows to ‘flush out bad apples’, BBC Africa live 4.8.2020 um 8h51.

[9] To “flush out bad apples” ist schwer zu übersetzen, wörtlich bedeutet es “schlechte Äpfel ausschwemmen“. Im Original (zitiert nach BBC, ebd.): “Those who promote hate and disharmony will never win. The bad apples that have attempted to divide our people and to weaken our systems will be flushed out. Good shall triumph over evil“.

[10] Tundu Lissu während des 2015er Wahlkampfes in Dodoma, Foto Likumbage 10.9.2015, leicht überarbeitet GL, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tundu_Lissu.jpg.

[11] Die Partei für Demokratie und Fortschritt/Chama cha Demokrasia na Maendeleo = Chadema.

[12] BBC, Tundu Lissu arrives back in Tanzania, BBC Africa live 27 July 2020 um 12h09.

[13] Siehe BBC, Tanzania anger over ‘electoral intimidation tactics’, BBC Africa live 24. Juni 2020 um 15h58.

[14] Africanews, Tanzania opposition leader hospitalized after attack by unknown assailants, Africanews 9.6.2020 um 13h30, https://www.africanews.com/2020/06/09/tanzania-opposition-leader-hospitalized-after-attack-by-unknown-assailants//.

[15] Sammy Awami, Coronavirus: Magufuli calls for weekend of prayer, BBC Africa Live 17.4.2020 um 8h39. Ausführlicher zum Umgang Magfulis mit dem Virus: Peter Fabricius, Magufuli confronts COVID-19 with prayer and snake oil. Tanzanians are increasingly alarmed at their government’s unscientific approach to the coronavirus pandemic, Institute for Security Studies/ISS 8.5.2020, https://issafrica.org/iss-today/magufuli-confronts-covid-19-with-prayer-and-snake-oil?utm_source=BenchmarkEmail&utm_campaign=ISS_Weekly_FR&utm_medium=email.

[16] BBC in einer Kürzestmeldung: Tanzania ‘free of coronavirus’ – president, BBC Africa Live 8.6.2020 um 15:07.

[17] Tundu Lissu mit seiner Frau Alicia in Belgien, wo er behandelt und remobilisiert wurde, Foto Likumbage 5.3.2018, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lissu_in_belgium_with_wife_Alicia_-_JamiiForums.jpg.

[18] Eine Verhöhnung des Wortes “Widerstand“.

[19] Das wurde dem längstdienenden Oppositionspolitiker Kizza Besigye gerichtlich bestätigt – siehe Patience Atuhaire, How radio campaigning may muzzle Uganda’s opposition, BBC Africa live 17.6.2020 um 10h49.

[20] Siehe ebd.

[21] Als Bobi Wine die Verteilung von Nahrungsmitteln organisierte, um der von den Coronavirusmaßnahmen schwer getroffenen Bevölkerung zu helfen, erließ Museveni ein Dekret, das genau solches Verteilen von Nahrungsmitteln verbot. Siehe Johannes Dieterich, Auch Afrikas Staatschefs nutzen Corona für ihre Zwecke, Standard 1.4.2020.

[22] Zu ihr siehe auch Rebecca Tapscott, Naked protest: how ordinary citizens reveal truth to repressive regimes, The Conversation 14.5.2020, https://theconversation.com/naked-protest-how-ordinary-citizens-reveal-truth-to-repressive-regimes-134253.

[23] BBC, Uganda activist Stella Nyanzi arrested at food protest, BBC Africa Live 18.5.2020 um 9:42

[24] BBC, Uganda’s Stella Nyanzi ‘arrested in a protest march’, BBC Africa live 13.7.2020 um 13h26.

[25] Günther Lanier, Stellarer Widerstand. Feminismus gegen Ungerechtigkeit und Autoritarismus, jenseits aller Tabus, Radio Afrika TV 25.3.2020, https://www.radioafrika.net/2020/03/25/stellarer-widerstand/.

[26] Senegalesisches Ringen: Mame Balla gegen Pape Mor Lô in Paris-Bercy bei einer Galaveranstaltung, Foto Pierre-Yves Beaudouin 8.6.2013, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lutte_s%C3%A9n%C3%A9galaise_Bercy_2013_-_Mame_Balla-Pape_Mor_L%C3%B4_-_35.jpg.

[27] Ich stütze mich auf den gestrigen The Conversation-Artikel, der mir wie gerufen kam: Gibson Ncube, How artists have preserved the memory of Zimbabwe’s 1980s massacres, The Conversation 4.8.2020, https://theconversation.com/how-artists-have-preserved-the-memory-of-zimbabwes-1980s-massacres-143847.

[28] Siehe Günther Lanier, Mugabes unrühmlicher Abgang oder: Von der unzulässigen Personalisierung des Politischen, Radio Afrika TV, Wien 6.12.2017, http://alexisnshimyimanan5.sg-host.com/2017/12/06/von-der-unzulassigen-personalisierung-des-politischen/. Die dortige Fußnote 7 erklärt: “Ursprünglich kam dieser (Spitzname) vom Namen der von ihm Mitte der 1960er Jahre geführten Widerstandsgruppe, der “Crocodile Gang“. Dass Mnangagwa der Name blieb, lag an seiner Brutalität in den Jahren an der Macht.“

[29] Die zwei EMail-Adressen, die ich gefunden hätte, funktionieren nicht mehr. Besonders gerne gezeigt hätte ich das wunderbar Bild von Margaretta wa Gacheru, Zimbabwean Artist Brings Political Art zu Kenya, Kenyan Arts Review 14.4.2017, http://kenyanartsreview.blogspot.com/2017/04/zimbabwean-artist-brings-political-art.html.

[30] Yvonne Vera in ihrem Garten in Bulawayo, Simbabwe, Foto Eric Beauchemin 7.8.2003, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yvonne_Vera,_Zimbabwean_author.jpg.

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