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Unterwegs in einem Sahel jenseits des Gewohnten. Koro. Dafra. Kou.

Günther Lanier, Ouagadougou, 4.11.2020

Es war einmal ein Riese. In weiter Runde säte der Angst und Schrecken. So war er zum Beispiel versessen auf Baobabfrüchte. Die hingen aber sogar für ihn zu hoch[1]. So nahm er kleine Kinder und warf sie nach den Früchten, wie andere es mit Steinen tun. Nur die wenigsten Kinder überlebten das.
Der Riese war so stark, dass ihm die Leute nicht beikamen, auch wenn sie viele waren und er ganz allein. Erst mit einer List gelang es ihnen schließlich. Sie gruben ein tiefes Loch. Dann breiteten sie eine große Matte darüber. Während sie sich an deren Rand niederließen, stellten sie einen Stuhl in die Mitte. Dann holten sie den Riesen, sagten ihm, sie wollten ihn ehren, ihn inthronisieren. Das ließ er sich erfreut gefallen. Sobald die rundum Sitzenden auseinanderstieben, fiel er mitsamt seinem Thron und der Matte tief. Um ganz sicher zu gehen, dass nie wieder Kinder nach Baobabfrüchten geworfen würden, wurden der Riese unter Steinen begraben.

Der 31. Oktober ist in Burkina Feiertag. Das war der Tag – sechs Jahre ist es jetzt her –, als Blaise Compaoré vor dem Volksaufstand ins ivorische Exil floh. Ich war heuer an diesem langen Wochenende[2] nach langer Zeit wieder einmal nicht nur virtuell, sondern real unterwegs und präsentiere nun einige Fotos meiner kleinen Reise. Am 31. Oktober 2020 führte mich Sigou Sanou, ein 28-jähriger Bobo[3]-Schmied, zu den Spuren des Riesen.

 [4]

Denn der Riese war so groß und schwer, dass er sogar im Felsen Spuren hinterließ…

Nun, die Fußabdrücke in dem halbsteilen Felsen wären die Wanderung unter der mittäglichen Oktober-Sonne kaum wert gewesen. Ich hatte auch falsch verstanden, hatte gedacht, es ginge zum “Grab“ des Riesen, unser Führer hatte das Wort “puits“ verwendet, das vor allem Brunnen bedeutet. Doch nein, das ginge nicht, erzählte er dann bei den Fußstapfen, der Ort sei “heilig“, womit er wahrscheinlich vor allem “tabu“ meinte. Er hätte strenggenommen die Geschichte des Riesen gar nicht erzählen dürfen, denn der war wie er ein Bobo-Schmied, hatte Schande gebracht über Seinesgleichen.

Sigou Sanou ist aus Koro, einem kleinen Dorf südwestlich von Bobo-Dioulasso, das dort hoch in den Felsen thront, am Nordost-Ende des Steilabbruchs der Falaise de Banfora. Zwei Tage später habe ich 75 km südwestlich davon, in Banfora, am Südwest-Ende desselben Steilabbruchs, dieselbe Geschichte von einer Toussian[5] gehört.

Der Riese lebte in unvordenklichen Zeiten – vor der Ankunft der französischen Kolonialherren. Die haben das Geschichtsbewusstsein in Koro offensichtlich weniger beeindruckt als Samory (Almami Samory Touré) – der große Widerstandskämpfer gegen die französische Kolonialisierung Ende des 19. Jahrhunderts, der kurz einmal auch die Gegend von Bobo-Dioulasso unsicher machte[6]. Sigou Sanou erzählte also von der Zeit lange vor Samory…

Ich habe die kleine Wanderung zu den Spuren des Riesen nicht bereut. Sie hat uns durch bizarre Felsformationen geführt (siehe das dem Artikel vorangestellte Foto) und auch durch eine “Mondlandschaft“, eine große Ebene auf einer Zwischenstufe des Banfora-Steilabbruchs, wo für die nahe Großstadt ein überraschend weißer Sand abgebaut wird, offenbar ist er zudem von sehr hoher Qualität. Hier oberhalb ein Foto eines Sandsees – ebenso “natürlich“ wie die kleinen Seen, die sich in der Umgebung Wiens in den Schottergruben gebildet haben. Im Hintergrund die obere Stufe der falaise (des Steilabbruchs), wo auch der Riese seine Spuren im Fels hinterlassen hat.

Noch heute erfolgt der Sandabbau teils per Schaufel, schon länger aber gibt es auch Maschinen dafür, wie das folgende “Industrieruinen“-Foto zeigt.

Von dem Riesen habe ich erst vor Ort erfahren. In jedem Reiseführer wird unter den Sehenswürdigkeiten Bobo-Dioulassos hingegen Koro erwähnt, das Dorf am Steilabhang.

Auf Dioula – der burkinische Name für Bambara, die weitverbreitetste Sprache Malis; in Burkinas Westen ist es die Sprache muslimischer HändlerInnen und als solche auch Verkehrssprache – heißt “Koro“ “alt“, “älter“, “große Schwester“ oder “großer Bruder“[6a]. Doch damit hat der Name nicht zu tun. Auf Bobo bedeutet das Wort “Elefant“, offenbar gab es früher in der Ebene unterhalb des Steilabfalls viele wilde Tiere. Doch in die Felsen hinauf geflüchtet waren die BewohnerInnen von Koro der Menschen wegen. In einer Zeit großer Instabilität konnten sie sich von oben herab der Angriffe besser erwehren.

Der Großvater Sigou Sanous sei dann der erste gewesen, der Koro verlassen hätte und in die Ebene hinunter übersiedelt sei, näher an die Felder und das Vieh, die ja immer unten geblieben waren. Und dort lebt Sigou Sanou auch heute noch und bebaut seine Felder – auch als Schmied ist er hauptsächlich Bauer. Doch ist die Erde müde, klagte er. Sie gibt nicht mehr viel her, ist rar geworden und ihr wird zu viel abverlangt. Am Geld für das Besorgen von Kunstdünger mangle es.

 [7]

Das erste Mal, dass ich Koro sah, war in Kollo Daniel Sanous wunderbarem Film “Tasuma“. 2004 kam der heraus, also vor 16 Jahren. Doch in der Zwischenzeit hat sich viel getan. Nach wie vor beeindruckend ist, wie sich die Häuser an die Felsen schmiegen. Und wie üppig die Vegetation ist. Doch in Koro stehen heute viele Ruinen – viele seiner EinwohnerInnen sind hinunter in die Ebene oder nach Bobo oder gar in die Côte d’Ivoire gezogen. Doch wird auch neu gebaut, wie das noch unfertige weiße Gebäude auf dem Foto oben zeigt. Hat die Moderne deutlich ihren Einzug gehalten (Betonziegel, Wellblechdächer)[8], so werden alte Bräuche doch weiter “gepflegt“. Hier ein “Altar“ für Riten für Zwillinge – er befindet sich im obersten Teil des Dorfes. Insgesamt vier Altäre habe ich gesehen, einer darunter schützt Fremde vor den Masken des Dorfes.

Hier ein Blick gegen Südwesten, den Steilabbruch entlang. Zwischen den zwei Häusern durch und an einem Papaya-Bäumchen vorbei ist das Weiß hinten die Sandabbaustelle des Ausflugs zu den Spuren des Riesen.

Hier ein weiteres Foto aus dem oberen Teil des Dorfes:

 [9]

Und hier eines von ein paar Häusern des unteren Teils von Koro, von den Granitfelsen am Rand des oberen Teils aus aufgenommen. Der Blick geht gegen Süden – im Hintergrund die große Ebene, die sich vom Steilabfall gegen Süden, Südosten und Osten erstreckt. Im Südosten waren in weiter Ferne drei kleine Hügel auszumachen. Sonst war alles flach. Im Süden ist es nicht mehr allzu weit in die Côte d’Ivoire, etwa 150 km.

Eine weitere Bobo-nahe Attraktion für (terrorismus- und wohl auch coronabedingt in letzter Zeit sehr wenig gewordene) TouristInnen sind die heiligen Welse von Dafra. Sie leben von Koro vielleicht zehn Kilometer den Steilabbruch gegen Südwesten entlang. Ohne jemand OrtskundigeN sind sie kaum zu finden.

Burkina ist als Sahel-Land bekannt. Mit Sahel wird das Südufer der Sahara bezeichnet, ein breiter Streifen Afrika, der sich vom Atlantik im Westen bis zum Roten Meer im Osten zieht und der durch geringe Niederschlagsmengen definiert ist[10]. Nur der Norden Burkinas liegt tatsächlich im Sahel (die Region dort heißt wenig überraschend “Sahel“) und je weiter wir uns gegen Süden, also letztlich meerwärts, bewegen, umso mehr regnet es. In der Hauptstadt Ouagadougou im Zentrum des Landes fällt zum Beispiel ähnlich viel Niederschlag wie in Wien. Dass es den Großteil des Jahres über trocken, ja sehr trocken ist, liegt daran, dass der allermeiste Regen zwischen Juli und September fällt[11].

So denken die meisten bei Burkina an Trockenheit, vielleicht auch an die Ausbreitung der Wüste (Desertifikation).

Wie üppig Burkina sein kann, davon war auch ich in und um Bobo bei meinem heurigen Ausflug überrascht. Und das Dafra-Tal – in Österreich würde wahrscheinlich von einer Klamm gesprochen – ist diesbezüglich ein absoluter Höhepunkt.

 [12]

Zur Vorbereitung kaufte Sigou Sanou in einem maquis (Beisl) Brot, das würde die Fische anlocken. Und ein T-Shirt hatte er mir besorgt – mein rotes Hemd sei regelwidrig. Tatsächlich stießen wir in der Folge auf eine große Tafel mit Zeichnungen der diversen Verbote: Auch schwarze Hemden oder T-Shirts sind zum Beispiel nicht erlaubt und Telefonieren ist ebenfalls untersagt. Fotografieren hingegen ist erlaubt – nur am Ort der Opfer selbst nicht.

Bald erreichten wir das Ufer des kleinen Flusses. Im Dafra-Tal war es schattig und kühl. Über Stock und Stein ging der Weg, ganz wie in den Alpen auch. Immer wieder gab das Blätterdach den Blick frei auf die schönen Gesteinsformationen des Steilabfalls.

Und dann waren wir hinter einer Wegbiegung plötzlich angekommen. An einem kleinen Teich, in dem sich hunderte Fische tummelten.

Es handelt sich um eine bestimmte Art von Welsen. Nicht nur hier sind sie heilig. Auch in der Stadt Bobo-Dioulasso selbst soll es einen Teich geben, zu dem nicht nur die Bobo mit ihren Wünschen pilgern.

Sobald Sigou Sanou das Brot ins Spiel brachte, war es um die ruhige Wasseroberfläche geschehen, als wäre es jetzt genug des Fotografierens.

Lieber als Brot haben die Fische Hühnerfleisch. Allerdings muss eineR da aufpassen – an Hühnerknochen können die Welse sterben.

Wenn ihnen Essbares angeboten wird, dann geht es darum, die Aufmerksamkeit der Fische auf sich zu lenken. Wenn sie sich zeigen, so können die BesucherInnen einen Wunsch formulieren. Die Welse werden sich, wenn sie gewogen sind, um die Erfüllung des Wunsches kümmern. Sobald das geschehen ist, müssen die Begünstigten abermals herkommen und das Opfer darbringen, das sie versprochen haben: ein Huhn, ein Schaf, ein Rind…

Manch ein Kind – egal, ob Bub oder Mädchen – das nach einem mit der Bitte um Fruchtbarkeit versehenen Besuch bei den Welsen zur Welt kam, trägt den Namen Dafra.

Ein paar Meter oberhalb des Teiches mit den Hunderten Welsen, liegt ein anderer Teich. Um dorthin zu gelangen, muss eine große Felsplatte überquert werden, die vor allem dem Rösten des geopferten Fleisches dient. Hier gibt es Zeremonienmeister, die BesucherInnen begrüßen und sich um Praktisches kümmern. Etwas weiter links, nicht unmittelbar am oberen Teich, aber nicht weit von ihm entfernt, ist der eigentliche Opfer-Ort.

Ehrfürchtig wie ich bin, wenn ich höre, dass etwas heilig ist, bin ich nicht näher hingegangen. Ich glaube, dass diese Art von Ehrfurcht nicht der Haltung der Praktizierenden entspricht. Rund um den Mann[13], der offenbar die Tiere opferte, hatte sich eine Menschentraube gebildet, vielleicht fünfzehn Frauen und Männer.

Während ich zusah, wurden den Welsen an diesem Altar nur Hühner – die burkinischen Opfertiere par excellence – geopfert. Doch kurz darauf sah ich auf dem Weg zu den Welsen eine kleine Gruppe mit einem Schaf.

Ich habe den Eindruck, dass Burkinabè mit Heiligem anders umgehen als ÖsterreicherInnen. Es ist keineswegs so, dass ich hier nicht auch von Ehrfurcht sprechen würde. Sigou Sanou kümmerte sich beharrlich darum, dass die Formen des Umgangs mit den heiligen Tieren gewahrt blieben, auch wenn er wusste, dass ich nicht zum Bitten oder Beten gekommen war. Das Brot, das er an die Fische verfütterte, war in gewissem Sinn ein Opfer, es sollte sie mir und ihm selbst gegenüber wohlwollend stimmen. Und bevor wir uns auf den Rückweg machten, hieß er mich Hände, Gesicht und Füße im Wasser des Wels-Teiches waschen.

Wer einem der heiligen Tiere wehtut, es fängt oder es gar isst, muss für sich oder seine Nächsten mit Schlimmem rechnen. Doch auch wenn in der “Ehrfurcht“ die “Furcht“ steckt, war es nicht Angst, die Sigou Sanou trieb.

Eher vielleicht Respekt.

Während der Umgang mit Gott und Heiligem, den ich bei meiner sehr katholischen Mutter gesehen und von ihr gelernt habe, vor allem auf Liebe fußt.

Einer übergeordneten Person, also insbesondere auch einer älteren, schauen Burkinabè nicht – oder jeweils nur ganz kurz – in die Augen. Sonst würden sie sich mangelnden Respektes schuldig machen.

Ich habe mit einigen Leuten über diesen meinen Eindruck gesprochen, bin mir alles andere als sicher, ob das soeben Geschriebene stimmt, bin auch kein Spezialist in religiösen Angelegenheit. Bin weiter am Suchen.

Sigou Sanou hat mich sicher zum Auto zurückgebracht. Ihm gilt mein herzlicher Dank! Und das gilt auch für meinen Freund Peter Stepan, der sich Bobo zum Alterssitz erkoren hat – seine Tipps bei diesem meinem ich weiß nicht wievielten Besuch der “ökonomischen Hauptstadt“ Burkinas haben mich endlich zu ihren Natur-Schätzen geführt.

Was tropische Üppigkeit betrifft, war Dafra nicht der alleinige Höhepunkt meines kurzen Bobo-Aufenthaltes. Im Westen der Stadt gibt es den Kou-Wald. Durch moderne Gesetze ist er seit Anfang der 1950er Jahre geschützt, davor schon war er es durch die Tradition, denn es handelt sich um einen – bis zum heutigen Tag – heiligen Wald. Die Vegetation in diesem Wald ist überwältigend, sie entspricht der tropischer Urwälder.

 [14]

Doch die Geschichte des Forêt Classée de Kou wird auf einen anderen Artikel warten müssen. Dieser hier ist heute schon lange genug.

Doch ich will Sie, liebe LeserInnen, nicht aus der “Lektüre“ entlassen, ohne Ihnen zu zeigen, dass sogar das Zentrum der Über-500.000 EinwohnerInnen-Stadt Bobo-Dioulasso tropisch Üppiges zu bieten hat. Hier ein Foto vom Südost-Rand des Zentrums, wo der “Dschungel“[15] ein paar hundert Meter neben dem Place de la Nation beginnt, auf der Ostseite der Avenue de la Revolution:

 [16]

***

Endnoten:

[1] Ausgewachsene Baobabs haben mächtige und hohe Stämme und meist erst weit oben Äste, von denen die Früchte an langen Fäden herunterhängen. Die Samen sind in weißes Fruchtfleisch gebettet, das insbesondere sehr Vitamin C-reich ist und entweder so konsumiert oder zum Herstellen von Süßigkeiten verwendet wird.

 
Baobabfrüchte. Foto Marco Schmidt 23.9.2004 in der Nähe des Pic du Nahouri in Süd-Burkina, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adansonia_digitata_2004-09-23.JPG.

[2] Donnerstag war Mouloud (Mohammeds Geburtstag), Freitag Fenstertag, Samstag eben der Feiertag zum Ende der 27 Jahre semiautoritärer Herrschaft Blaise Compaorés, Montag wurde der auf einen Sonntag gefallene Allerheiligen-Feiertag nachgeholt.

[3] Eine Mande-Sprache. Die SprecherInnen (nördliche und südliche Bobo-Mandaré) sind laut ethnologue.com circa 200.000. Ihnen verdankt Burkinas zweitgrößte Stadt den ersten Teil ihres Namens: Bobo-Dioulasso.

[4] Foto GL 31.10.2020. Das gilt auch für das dem Artikel vorangestellte und die beiden folgenden Fotos.

[5] Eine Gur-Sprache. Laut ethnologue.com gibt es von ihnen knapp 40.000 (halbe-halbe in eine nördliche und eine südliche Gruppe unterteilt). Sie leben vor allem in und um Toussiana, eine Kleinstadt oberhalb der Falaise de Banfora. Banfora ist die Hauptstadt der Kaskaden-Region (Cascades) – derzeit eine einzige Baustelle, weil die heurigen Nationalfeiertagsfeiern dort stattfinden sollen. Gestern wurde in einer Zeitung eine Petition veröffentlicht, diese Feier doch um ein Jahr zu verschieben – nur in zweiter Linie wegen des Virus (um den sich in Burkina kaum wer kümmert); es sei vor allem unmöglich, die Bauarbeiten in den verbleibenden nicht einmal 40 Tagen fertigzustellen – siehe https://lefaso.net/spip.php?article100390.

[6] Dass er die Stadt nicht angriff, war der Prinzessin Guimbé Ouattara zu verdanken. Doch das ist eine andere Geschichte – siehe das Unterkapitel “La princesse qui osa affronter Samory Touré“ in Günther Lanier, Au pays des Femmes Intègres, Ouagadougou (CEPRODIF) 2020, pp.23-27.

[6a] In dieser letzten Bedeutung “großer Bruder“/“große Schwester“ wird es in Burkina als Anrede auch von Nicht-Dioulaphonen gerne verwendet.

[7] Dieses und die anderen Fotos von Koro, so nicht anders angegeben: GL, 31.10.2020.

[8] Von wegen Moderne: Unten in der Ebene sind eine Tankstelle und ein Supermarkt (grau-blau, rechts hinten) schon fast bereit:

[9] Dieses und das folgende Foto: Diane Béréhoudougou 31.10.2020.

[10] Auf Arabisch bedeutet “Sahel“ Ufer oder Küste. Üblicherweise gelten 100 bzw. 600 mm Niederschlag pro Jahr als nördliche bzw. südliche Sahel-Grenzen. Siehe https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sahel_rain.svg.

[11] Das gilt für Ouagadougou. Im Juni gibt es in der Regel schon einzelne Regenfälle. Heuer hat es bis weit in den Oktober hinein geregnet. Weiter südlich beginnt die Regenzeit etwas früher und endet etwas später.

[12] Dieses Foto vom Weg am Eingang des Tales mit Blick auf die falaise de Banfora und alle anderen Fotos des Dafra-Ausflugs: GL 31.10.2020.

[13] Frauen dürfen kein Leben nehmen. Auch für die Küche muss ein Mann oder Jugendlicher ein dem Verzehr bestimmtes Tier ins Jenseits befördern.

[14] Foto GL, 1.11.2020.

[15] Der Ausdruck ist abgeleitet von einem Hindi-Wort, das “Wald“ bedeutet.

[16] Foto GL, 30.10.2020.

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